Die ersten eigenen vier WĂ€nde

15. Mai 2012 1 Kommentar
Bild 32 300x220 Die ersten eigenen vier WĂ€nde

SchlĂŒssel - Public Domain Image/Paolo Neo

Im Kindesalter scheint alles einfach. Man hat ein gemĂŒtliche Zimmer bei den Eltern und immer ist fĂŒr alles gesorgt. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, mit dem man dem „Erwachsen sein“ einen großen Schritt nĂ€her kommt: die ersten eigenen vier WĂ€nde.

Traute Zweisamkeit im neuen GlĂŒck
Neben dem Studium beziehungsweise der Ausbildung ist das LiebesglĂŒck der hĂ€ufigste Grund fĂŒr junge Leute sich von dem idyllischen Elternhaus zu trennen. Der Vorteil hierbei ist, dass der finanzielle Spielraum zu zweit meist um einiges grĂ¶ĂŸer ist als wenn man allein eine schöne Wohnung finanzieren muss. Die UnterstĂŒtzung des anderen beflĂŒgelt auch oft die eigenen Vorstellungen in Bezug auf Einrichtung und Ausstattung. Deshalb ist es wichtig vorher genau zu planen, welche finanziellen Möglichkeiten zur VerfĂŒgung stehen, um am Ende nicht von den Kosten eines Umzugs oder gar den Mietkosten ĂŒberrascht zu werden.

Überblick verschaffen
Zuerst einmal sollte man sich einen genauen Überblick verschaffen: Welche Möbel kann ich aus meinem Kinderzimmer mitnehmen? Kann ich diese vielleicht durch einfache Maßnahmen verschönern und „erwachsen“ machen? So kann ein einfacher unlackierter Ikea-Spiegel beispielsweise durch Goldlack aus dem Baumarkt aufgewertet werden. Das alte Kinderbett kann mit einer schönen Tagesdecke und neuen Kissen erstmal als Sofa verwendet werden bis genĂŒgend Geld da ist, um sich ein richtiges neues Sofa zu kaufen. – Mit ein wenig KreativitĂ€t kann viel Geld gespart werden. Und das Schöne daran: Die Wohnungseinrichtung wird auf jeden Fall individuell.

Wichtig ist außerdem das eigene Verhalten beim Strom- und Wasserverbrauch zu ĂŒberblicken. Das hilft bei der Planung der laufenden Kosten. Alternativ bieten sich aber auch die Ratgeber unter http://ratgeber.immowelt.de an. Generell wird anfangs eine Nebenkostenpauschale bei jeder Wohnung angesetzt. Jedoch kann es vorkommen, dass diese nicht richtig kalkuliert ist und am Ende des Jahres saftige Nachzahlungen fĂ€llig werden. Das Bilden von RĂŒcklagen ist daher sehr empfehlenswert, um bei der jĂ€hrlichen Abrechnung keine Geldsorgen zu bekommen.

Auf die GrĂ¶ĂŸe kommt es an
Die Miete setzt sich aus Quadratmeteranzahl der Wohnung abzĂŒglich eventueller EinschrĂ€nkungen durch DachschrĂ€gen zusammen. Deshalb kann als Faustregel gelten: Je grĂ¶ĂŸer die Wohnung, desto höher der Mietpreis, desto höher die Nebenkosten. Des Weiteren spielt die Region eine wichtige Rolle fĂŒr den Mietpreis. Der Mietpreis pro Quadratmeter ist von Region zu Region, ob lĂ€ndliche Lage oder Stadt, unterschiedlich. In der Regel sind die Mieten in der Stadt höher, aufgrund der besseren Infrastruktur und der höheren Nachfrage. Deshalb sollte sich jeder Wohnraumsuchende merken, dass die Wohnung bei schmalerem Budget auch in der Quadratmeterzahl kleiner ausfallen könnte, als eventuell außerhalb der City. Gerade wer eine bezahlbare Wohnung in einer Metropole wie MĂŒnchen sucht, sollte sich diesen Umstand vor Augen halten.

Individuell aber bezahlbar
Selbst wenn die Wohnung keine luxuriöse Ausstattung mit sich bringt, kann jede Wohnung ihren eigenen Charme besitzen, sei es durch eine individuelle Wandgestaltung oder die ersten eigenen MöbelstĂŒcken, abgestimmt auf den eigenen Geschmack und Geldbeutel. Die erste eigene Wohnung ist immer etwas Besonderes, an die man sich ein Leben lang erinnern wird.

Hand- oder Standbohrmaschine?

7. Mai 2012 Keine Kommentare
Bild 41 300x192 Hand  oder Standbohrmaschine?

BohraufsÀtze - fotopedia/ Velo Steve

Bohrer sind Ă€ußerst nĂŒtzliche Werkzeuge, ohne die ein vernĂŒnftiges Arbeiten weder fĂŒr den Hobbyhandwerker noch fĂŒr den professionellen Handwerker möglich wĂ€re. Dabei werden Bohrer nicht nur bei handwerklicher Arbeit benötigt, etwa beim Schreinern oder beim Fliesen, auch in der Medizin sind sie unverzichtbare Werkzeuge, beim Juwelier und Uhrmacher, oder wenn man nach ErdwĂ€rme Löcher in den Boden bohren muss, die bis zu zwei Kilometer tief sind. Aber auch bei der Suche nach Öl sind Bohrer unverzichtbar, die bis zu vier Kilometer in den Boden bohren und auch um die Ecke gefĂŒhrt werden können.

Bohrer gibt es in allen möglichen Varianten und GrĂ¶ĂŸen. Dies reicht von batteriebetriebenen Minibohrern, die so kompakt sind, dass sie kleiner sind als ein Fingernagel, mit einem Bohrkopf, der gerade einmal den Durchmesser eines menschlichen Haares hat. Eingesetzt werden diese Hightechbohrer zum Beispiel in der Chirurgie, wo sie durch Stethoskope in den Körper eingefĂŒhrt werden. Aber es gibt auch riesige, mehrere Stockwerke große, hunderte Tonnen wiegenden Monsterbohrer, die bei der Suche nach Erdöl eingesetzt werden und mit Bohrköpfen in den Boden bohren, die bis zu einem halben Meter Durchmesser haben können. Allen Bohrern gemein ist jedoch, dass man sie entweder so kompakt und leicht gestaltet, dass sie in die Hand genommen werden können und mobil bewegt werden können, oder man gestaltet sie mehr oder minder statisch und fixiert sie an einen Ort, so dass das betreffende Objekt zu dem Bohrer gebracht werden muss. Beides hat Vor- und Nachteile, wie kurz erlĂ€utert werden soll. Dabei richtet sich das Augenmerk trotz der universellen Einsatzmöglichkeit von Bohren primĂ€r auf das Gebiet Handwerk.

Mobile Handbohrer fĂŒr das Handwerk gibt es in vielfĂ€ltigen AusfĂŒhrungen. Sie können relativ klein ausfallen und mit einem Akku betrieben werden, was den Vorteil hat, dass die kompakte und leichte AusfĂŒhrung ohne zusĂ€tzliche Kabel ein ermĂŒdungsfreies Arbeiten auch auf kleinem Raum möglich macht. Sie sind ideal fĂŒr das Zusammenschrauben von Möbeln oder fĂŒr Bohrungen in leichtes Material wie Holz. Daneben ist die elektrisch betriebene Bohrmaschine, die an das lokale Stromnetz angeschlossen wird, ebenfalls gebrĂ€uchlich. In der Regel verfĂŒgt sie ĂŒber einen stĂ€rkeren Antrieb als ein Akkubohrer, weswegen man mit ihr in hĂ€rteres Material wie zum Beispiel Beton oder Granit bohren kann. Zudem kann man mit ihr unbegrenzt Arbeiten und muss nicht permanent einen Akku nachladen. Gewöhnlich ist solch eine elektrische Bohrmaschine jedoch auch schwerer und unhandlicher als ein Akkubohrer, weswegen die Arbeit nicht so leicht und ermĂŒdungsfrei zu erledigen ist. Des Weiteren gibt es auch PrĂ€zisionshandbohrer, auch Dremel genannt, die sehr klein und leicht sind, ĂŒber einen sehr prĂ€zisen Lauf verfĂŒgen und eine hohe Drehzahl haben. Mit diesen PrĂ€zisionsgerĂ€ten kann man nicht nur bohren, sondern auch schleifen und polieren. Auf Grund der GrĂ¶ĂŸe sind jedoch nur kleinere, nicht sonderlich tiefe Bohrlöcher möglich. Neben elektrischen Handbohrern werden auf dem Markt auch Handbohrer angeboten, die mittels Druckluft betrieben werden. Diese sind jedoch i.d.R. relativ teuer und bieten fĂŒr den alltĂ€glichen Gebrauch keine Vorteile. Sie werden dort eingesetzt, wo man die Verwendung von Strom vermeiden sollte, etwa bei Arbeiten an Gasleitungen.

Standbohrmaschinen gibt es in verschiedenen AusfĂŒhrungen. Es gibt Vorrichtungen, in die man eine Handbohrmaschine reinstecken kann, so dass man eine Art von Standbohrmaschine erhĂ€lt. Des Weiteren werden im Baumarkt bereits relativ gĂŒnstig Standbohrmaschinen angeboten, die fĂŒr den Hobbyhandwerker ausreichend sind. In der Industrie werden große, schwere Standbohrmaschinen eingesetzt, die ĂŒber einen hochprĂ€zisen Lauf verfĂŒgen, der eine Abweichung von einem tausendstel Millimeter ermöglicht, zugleich aber auch große Löcher durch schweres, hartes Material wie Granit bohren kann. Womit auch der generelle Vorteil von Standbohrmaschinen erwĂ€hnt ist, die PrĂ€zision ihrer Bohrungen. Da beim Bohrvorgang sowohl der Bohrstab wie auch das Objekt, welches bearbeitet wird, fixiert ist, werden die Löcher exakt und ohne nennenswertes Spiel gebohrt. Je nach QualitĂ€t des Standbohrers liegen die Bohrungen bis zu hundert Prozent im Lot. Diese Exaktheit kann mit einer Handbohrmaschine, die von einer menschlichen Hand gefĂŒhrt wird und bis zu einem gewissen Grad nach Augenmaß angesetzt wird, nicht erreicht werden. Der große Vorteil einer Handbohrmaschine ist die MobilitĂ€t, sie ist dort einsetzbar, wo sie benötigt wird, und man muss i.d.R. keine umfangreichen Gestelle aufbauen, um sie benutzen zu können. Der Nachteil ist eine nicht ganz exakte AusfĂŒhrung.

Gardinen: preiswert, einfach und Ă€ußerst dekorativ

30. April 2012 Keine Kommentare
Wohnen by flickr niceguyjames Gardinen: preiswert, einfach und Ă€ußerst dekorativ

cc by flickr/ niceguyjames

Die triste Außenwelt ausblenden? Mit Gardinen, die so kaum jemand besitzt! Alles Unikate! Das geht ganz simpel, erfordert lediglich etwas KreativitĂ€t und ein bisschen Zeit.

Alles, was ihr dafĂŒr braucht, ist Stoff und Artikel zur Dekoration sowie eine hoffentlich schon vorhandene Gardinenstange oder Leiste. Messt die Fensterfront, die es zu verschönern gilt, in LĂ€nge und Höhe aus und kauft euch Polyester – Gitterstoff, der in einer Breite von drei Metern preiswert erhĂ€ltlich ist. Falls ihr nur ĂŒber eine an der Decke angebrachte Gardinenleiste verfĂŒgt, benötigt ihr zur Befestigung des Stoffes spezielle Metallklammern zum EinhĂ€ngen in die Schiene. Bei einer Gardinenstange die Gardine einfach locker darĂŒber drapieren und mit großen Reihstichen oder noch einfacher mit Sicherheitsnadeln festhalten.

Und dann auf in die Dekorationsabteilungen von KaufhĂ€usern oder BastellĂ€den! Was möchtet ihr in den VorhĂ€ngen fixieren? Lasst eurer KreativitĂ€t freien Lauf. Vielleicht bunte SatinbĂ€nder in allen LĂ€ngen, wenn es fröhlich wirken soll oder in weiß, wenn ihr ein edleres Ambiente wĂŒnscht. Auch Federn, BlĂ€tter und BlĂŒten aus Papier oder Satin sind echte Hingucker. Wer es noch auffĂ€lliger möchte, steckt kleine Papierschirmchen – oft in Eisbechern zu finden – hinein. Von Faschings-schlangen jetzt zur Narrenzeit ĂŒber Papiervögel und Totenköpfe, alles ist möglich, nur darf es nicht zu schwer sein.

Gibt es eine einfachere Art, die triste Außenwelt auszublenden, als mit diesen Gardinen? Schreitet zur Tat!

Selber renovieren wie ein Profi

25. April 2012 Keine Kommentare
Bild 52 205x300 Selber renovieren wie ein Profi

Schraubstock - flickr/ Janne.

FĂŒr Eigenheimbesitzer stehen des Öfteren Renovierungsarbeiten an. Selbst, wer anfangs ĂŒber wenig handwerkliche Kenntnis verfĂŒgt, wird sich mit den Jahren, die er in seinem Zuhause verbringt, einige Erfahrungen aneignen. Wenn man jedes Mal einen Handwerker ruft, wenn der Abfluss tropft oder ein neuer Wandbelag im Wohnzimmer angebracht werden soll, wird man bald ĂŒberrascht sein, wie schnell man Geld ausgeben kann – und in einem Haus fĂ€llt regelmĂ€ĂŸig Baubedarf an. Die WohnflĂ€chen unterliegen einer natĂŒrlichen Abnutzung durch die Bewohner, viele Baumaterialien wie Holz arbeiten weiter, nachdem sie verbaut wurden, und Wind und Wetter tragen zusĂ€tzlich zur Alterung bei. Es sind nicht allein die Materialien, die Geld kosten, am meisten fallen die Arbeitsstunden der Handwerker ins Gewicht. DafĂŒr kann man sich in der Regel allerdings darauf verlassen, dass zuverlĂ€ssig und fachgerecht gearbeitet wird. Mit etwas Geduld kann man sich jedoch bei kleineren AuftrĂ€gen den Handwerker sparen und selbst Hand anlegen. So geht man sicher, dass alles nach den eigenen Vorstellungen lĂ€uft und entdeckt vielleicht eine neue Befriedigung in handwerklicher TĂ€tigkeit, die durchaus kreativ sein kann.

Mit Do-It-Yourself-Anleitungen rasch vorwÀrts kommen
SelbstverstĂ€ndlich ergibt es wenig Sinn, sich alles selbst auszudenken. Es dauert lang und kostet am Ende vielleicht noch mehr Geld und Nerven, wenn man alles ĂŒber Versuchen probiert. Vielmehr kann man versuchen, Arbeitsanleitungen von erfahrenen Handwerkern fĂŒr sich zu nutzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche BĂŒcher, die verstĂ€ndliche Auskunft ĂŒber mehr oder weniger umfangreiche Reparatur- und Renovierungsarbeiten geben. DarĂŒber hinaus kann man aber auch komplexe Bauvorhaben mit Do-It-Yourself-Ratgebern realisieren. UnterstĂŒtzung hierbei findet man zusĂ€tzlich in speziellen Foren, wo konkrete Fragen konstruktiv diskutiert werden können. Man hilft sich gegenseitig und kommt durch unterschiedliche Erfahrungen zur besten Lösung fĂŒr das jeweilige Vorhaben. Eine wichtige Voraussetzung fĂŒr das Gelingen der Arbeit sind auch hochwertige Werkzeuge. Ein GrundausrĂŒstung mit den wichtigsten Werkzeugen, die man immer wieder benötigt, sollte man stets in der Werkstatt haben. Daneben gibt es spezielle Instrumente, die gerade bei grĂ¶ĂŸeren Vorhaben die Arbeit erheblich erleichtern. Mit elektrischer Messtechnik beispielsweise ist genaues Arbeiten ein Kinderspiel, ohne dass man stĂ€ndig den Zollstock neu anlegen, oder sĂ€mtliche Maße erst mit dem Bleistift abtragen muss.

Richtig gut schlafen

22. April 2012 Keine Kommentare
prowellwoodworks com2 300x217 Richtig gut schlafen

cc by prowellwoodworks.com

Das kann man nur, wenn man der Welt den RĂŒcken zu kehren kann, die SchlafzimmertĂŒr einfach ins Schloss fĂ€llt und man in aller Ruhe bequem und komfortabel entspannt. Die Basis dafĂŒr ist das Bett mit passenden Rahmen und Matratze. Bei dem Einkauf von Betten stellen sich viele die Frage, welches Material ist das Beste: Holz, Metall oder doch lieber Kunststoff?
Bei der Suche nach dem Optimum entscheiden sich immer mehr fĂŒr Betten mit Holzrahmen. Auf internatonalen Möbelmessen sieht man innovative und ungewöhnliche Ideen fĂŒr Schlafzimmereinrichtungen. Als Lieblingsmaterial wird Holz aus europĂ€ischen WĂ€ldern verarbeitet. Neben modernem Design und bezahlbare QualitĂ€tsstandards setzt die Möbelbranche auf formschöne, nachhaltig produzierte und zertifizierte Öko-Möbel. Das verspricht gesunden Schlaf ohne schlechtes Gewissen. Denn diese Möbel sind garantiert ohne Schadstoffe und können spĂ€ter problemlos entsorgt und recycelt werden.

Doch bis dahin kann es einige Jahrzehnte dauern. Betten mit Holzrahmen sind nicht nur im Trend. Sie ĂŒberzeugen durch solide Verarbeitung und Langlebigkeit, an der sich Generationen noch erfreuen. Man besinnt sich schlichter Formen und lenkt den Blick auf das schön gemaserte Holz. Da in Schlafzimmern notorischer Platzmangel herrscht, wird das Bett als zusĂ€tzlicher Stauraum entdeckt. Versteckte, herausziehbare Regalelemente fĂŒr BĂŒcher und Accessoires. Ganz neu sind BlumenkĂ€sten am Bett.
Viele Schlafexperten experimentieren mit Hightechmaterialien, um sich dann doch wieder auf bewĂ€hrte Holzkonstruktionen zu besinnen. Das Bett mit Holzrahmen und individuell verstellbarem Lattenrost geben jedem SchlĂ€fer halt, stĂŒtzen und federn sanft ab. Wichtig fĂŒr den erholsamen Schlaf ist nur noch die Matratze mit dem perfekten HĂ€rtegrad. Man kann zum Schluss feststellen, aus Holzklasse-Betten wurden Komfort-Betten.