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Archiv für Juli, 2011

Unterst√ľtzende Ma√ünahmen f√ľr die Klimaanlage

26. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ flickrsven

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Auch wenn der Sommer gerade einen kleinen Durchh√§nger hat, sind sich die Meteorologen fast schon einig, dass wir in diesem Jahr noch ein paar hei√üe Tage vor uns haben. Der Sommer kehrt also bald zur√ľck und dann werden viele wieder √ľber die Hitze st√∂hnen. Dabei setzen einige auch in Wohnr√§umen auf eine Klimaanlage. Dabei gibt es einige M√∂glichkeiten diese zu unterst√ľtzen und den Energieverbrauch zu senken.

Grunds√§tzlich sollte man bei der Wahl der richtigen Klimaanlage auf die Energieeffizienzklasse achten. Dieses EU-Label gibt es bei Klimager√§ten genauso wie bei Haushaltsger√§ten wie K√ľhlschr√§nken oder Waschmaschinen. Meist arbeiten fest installierte Klimaanlagen energieeffizienter als mobile Ger√§te.

Bei Letzteren wird die Abluft meist durch ein gekipptes Fenster abgeleitet, durch das an hei√üen Tagen wieder W√§rme in den Raum kommt.. Tags√ľber sollten im Sommer bei Hitze die Fenster nach M√∂glichkeit geschlossen bleiben. Jalousien, Fensterl√§den und Vorh√§nge sch√ľtzen die Wohnr√§ume vor Sonneneinstrahlung. Nachts sind offene Fenster ideal. Die abgek√ľhlte Luft sorgt ebenfalls daf√ľr die Klimaanlage am Tag zu unterst√ľtzen und den Stromverbrauch zu senken.

Deutscher Mieterbund: 90% der Mietverträge mit unwirksamen Klauseln!

19. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ steinhobelgruen

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Immer wieder h√∂rt man von Klauseln in Mietvertr√§gen, die der aktuellen Rechtssprechung nach unwirksam sind. Die aktuellen Zahlen des Deutschen Mieterbundes in diesem Bereich, werden jedoch bei so manch einem f√ľr eine √úberraschung sorgen, denn die Experten gehen davon aus, dass in ganzen 90 Prozent aller Mietvertr√§ge in Deutschland unwirksame Klauseln enthalten sind!

Dies bedeute, dass in √ľber 19 Millionen Mietvertr√§gen Regelungen stehen, die entweder gegen das Gesetz versto√üen oder bei denen der Mieter √ľberm√§√üig benachteiligt wird. Am h√§ufigsten treffe dies auf Klauseln zu Renovierungen und Sch√∂nheitsreparaturen zu. So darf ein Vermieter seinem Mieter beispielsweise nicht vorschreiben, in welcher Farbe die W√§nde zu streichen sind.

Unwirksame Regelungen findet man aber auch oft in Bereichen der Tierhaltung, der Mieterrechte oder der K√ľndigungsfristen. Grunds√§tzlich sei dies nicht nur der Fall bei selbst entworfenen Mietvertr√§gen von Einzelvermietern, sondern auch bei Mustervertr√§gen oder Formularvertr√§gen von gro√üen Wohnungsunternehmen, Hauseigent√ľmervereinen und Co.

Der Deutsche Mieterbund r√§t daher allen Mietern vor der Unterzeichnung des Mietvertrags diesen von einem Experten pr√ľfen zu lassen. Erweist sich eine Klausel als unwirksam, tritt an deren Stelle die gesetzliche Regelung.

BGH: Wohnung muss nicht zum Wohnen genutzt werden

12. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ydnammmm

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F√ľr die meisten ist es ziemlich selbstverst√§ndlich, dass wenn eine Wohnung gemietet wird, man diese auch zum Wohnen benutzt. In manchen F√§llen hat man jedoch auch anderes mit den R√§umlichkeiten vor, was nun in einem Urteil des Bundesgerichtshofs, auf das der Deutsche Mieterbund hinweist, erlaubt wurde.

In einer Wohnung muss nicht zwangsl√§ufig gewohnt werden, sie kann dem Mieter auch einfach nur als Lagerraum oder √Ąhnliches dienen. In dem konkreten Fall hatte ein Mann eine Wohnung gemietet und daneben noch einmal drei R√§ume, in denen er Hausrat lagerte. Dieser stammte zum gro√üen Teil aus einer Erbschaft. Er wollte die Dinge nach und nach loswerden und empfing daher interessierte K√§ufer zur Besichtigung.

Der Vermieter warf dem Mieter vor, die Mietsache vertragswidrig zu gebrauchen und zudem √ľbe er dort eine gesch√§ftliche T√§tigkeit aus. Die Richter des BGH sahen dies anders: Das Einlagern und Verkaufen von Hausrat verst√∂√üt nicht gegen den Mietvertrag. Hausrat sei √ľblich in Wohnungen, wobei deren Anordnung dem Mieter √ľberlassen sei. Zudem sei der einzelne Verkauf von Gegenst√§nden noch lange keine gesch√§ftliche T√§tigkeit.

Wasserbetten – Was gibt es beim Kauf zu beachten und f√ľr wen ist das geeignet oder eher nicht geeignet?

9. Juli 2011 Keine Kommentare

Wasserbetten

Wasserbetten

Wie man sich bettet, so schläft man. Das gilt auch bei Wasserbetten.

Bevor man sich f√ľr dieses Schlafsystem entscheidet, sollten einige Dinge vor dem Kauf beachtet werden. Vor einem Kauf lohnt es sich, gewissenhaft Informationen √ľber Wasserbetten und deren H√§ndler aus der Umgebung einzuholen. Denn auch bei Wasserbetten gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual und bei Schnellsch√ľssen das Nachsehen.

Aus eigenem Interesse empfiehlt es sich einen H√§ndler seines Vertrauens vor Ort aufsuchen. Bereits bei einem Beratungsgespr√§ch kl√§rt sich, ob Wasserbetten dem erwartenden Liegekomfort entsprechen und geben aufschlussreich Hinweise, wie fachkundig und seri√∂s das Unternehmen arbeitet. Weitere Entscheidungskriterien sind umfassende Servicedienstleistungen. Bei Erstmontagen empfiehlt es sich, den Aufbau und deren Einstellung vom Experten ausf√ľhren oder √ľberpr√ľfen zu lassen, bevor eine Matratze mit Wasser gef√ľllt wird.

Die Garantie, inklusive Umtausch- und R√ľckgaberecht, w√§re dabei ebenfalls zu erfragen. Dabei helfen l√§ngere Garantiezeiten gegen Undichtigkeiten bei feuchten √úberraschungen. Preise der Wasserbetten geben nicht immer Anhalt √ľber die Qualit√§t. Hilfreich k√∂nnen jedoch zertifizierte Pr√ľfzeichen f√ľr Entscheidungen sein. Sie geben Auskunft √ľber die qualitative Materialzusammensetzung und deren Verarbeitung. Bevorzugt und empfohlen werden anerkannte Markenartikel. Hier geht es nicht um Profit, sondern um Kundenzufriedenheit und um den guten Ruf der Wasserbettenhersteller.

Das hat den Vorteil, dass sich bessere Garantie- und Schadensersatzbedingungen ergeben. Der Hersteller l√§sst sich diese allerdings auch gern bezahlen. Ebenso wichtig ist zu wissen, dass die Zubeh√∂rartikel im gesamten Lieferauftrag vorhanden sind. Wer m√∂chte kann Wasserbetten auch √ľber das Internet im Versandhandel erwerben. Dabei sollte besonders auf Gesch√§fts- und Garantiebedingungen geachtet werden.

Vorteile eines Wasserbettes besitzen gesundheitsorientierte Eigenschaften. So werden Schlafst√∂rungen durch einen erholsamen und entspannten Schlaf abgel√∂st. Prophylaktisch beugen wassergef√ľllte Matratzen R√ľckenschmerzen vor. Besonders durch die Entlastung der Wirbels√§ule werden Bandscheiben √ľber Nacht geschont. Eine Erh√∂hung der Beine bewirkt bei Personen mit Kreislaufproblemen eine Unterst√ľtzung des Kreislaufes.
Integrierte Heizkörper schaffen bei allen rheumatischen Erkrankungen, wie der Arthrose oder Gicht, eine Linderung. Bei medizinischer Notwendigkeit der Oberkörperhochlagerung ist das Wasserbett jedoch nicht geeignet, da die Matratze nicht verformt werden kann.

Bei dieser Art von Schlafsystem sind Strom- und Instandhaltungskosten anzumerken. Auch der zeitlich, pflegerische Aspekt sollte bedacht werden, um Algenwuchs zu vermeiden und eine längere Lebenserwartung zu erreichen.

Untermiete: Vermieter vorher um Erlaubnis fragen!

5. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ydnammmm

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Dass man sich in seine Wohnung noch einen Untermieter hinein nimmt, ist in Deutschland keine Seltenheit. Meist ist dies die Basis f√ľr viele Wohngemeinschaften und ein sehr gutes Mittel, wenn einem alleine die Wohnung zu teuer wird. Bevor man dies tut, sollte man jedoch unbedingt den Vermieter um Erlaubnis fragen. Darauf weist aktuell der Mieterverein M√ľnchen hin.

Untervermieten ist grunds√§tzlich nur mit dem Einverst√§ndnis des Vermieters erlaubt, vor allem wenn man die gesamte Wohnung an einen anderen vermieten m√∂chte. Dies kann der Vermieter ohne weitere Begr√ľndungen verbieten.

Anders sieht der Fall dann aus, wenn nur ein Teil der Wohnung untervemietet werden soll. Bei guten Gr√ľnden kann der Vermieter dies nicht einfach so ablehnen, jedoch muss man ihn nat√ľrlich im Vorfeld informieren. Beispiele f√ľr solche Begr√ľndungen w√§ren, der Preis der Wohnung oder dass man einfach nicht mehr alleine wohnen m√∂chte.

M√∂chte man seine Eltern oder seine Kinder in die Wohnung holen, braucht man keine extra Erlaubnis des Vermieters. Ist der Vermieter generell mit der Untermiete nicht einverstanden und zeigt er sich uneinsichtig, kann der Mieter nat√ľrlich innerhalb einer Frist von drei Monaten k√ľndigen.