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Archiv für Oktober, 2011

Mietnomaden: Vermieter sollten nicht zu leichtglÀubig sein

25. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ steinhobelgruen

cc by flickr/ steinhobelgruen

In den Medien hört man immer wieder von FĂ€llen von Mietnomaden. Vor allem fĂŒr kleinere private Vermieter werden diese schnell zu einem großen Problem. Man bekommt sie nur schwer aus der Wohnung heraus, es bleibt oft die Miete aus und am Ende ist womöglich in der Wohnung noch ein erheblicher Schaden entstanden. Finanziell kann dies die Existenz von privaten Vermietern bedrohen.

Leider können sich Vermieter nicht komplett vor Mietnomaden schĂŒtzen, jedoch kann man natĂŒrlich einige Maßnahmen zur Absicherung ergreifen. Vermieter sollten auf keinen Fall zu leichtglĂ€ubig sein und sich genau die Person ansehen, der man die Wohnung ĂŒberlassen möchte.

Eine aktuelle Einkommensbescheinigung können Vermieter genauso verlangen wie eine Schufa-Selbstauskunft oder eine ErklĂ€rung des Vormieters ĂŒber die Mietschuldenfreiheit. Eine Mietsicherung in Höhe von drei Monatsmieten ist ebenfalls ĂŒblich. Eine gute Mietausfallversicherung kann den Schutz erweitern.

Am Ende leiden jedoch nicht nur die Vermieter unter diesem PhĂ€nomen, sondern auch indirekt die ehrlichen Mieter, da sie bei der Suche nach einer Wohnung immer mehr durchleuchtet werden und mehr von sich preisgeben mĂŒssen.

Hausstauballergie: So lassen sich Beschwerden lindern

21. Oktober 2011 Keine Kommentare

Allergiker-Albtraum "Teppich" - flickr.com/Lisa Clarke

Die Hausstauballergie zĂ€hlt zu den Ganzjahresallergien, welche sich durch hĂ€ufiges Niesen, einen fortwĂ€hrenden Schnupfen, gereizte Augen, HustenanfĂ€lle und Asthma Ă€ußert. Ausgelöst wird die Hausstauballergie durch den eiweißhaltigen Kot von kleinen Spinnentieren, welche sich in Textilien befinden.

Die Hausstauballergie kann gelindert werden, wenn StaubfĂ€nger wie VorhĂ€nge, Stofftiere ebenso wie Teppiche entfernt werden. Sowohl Bettdecken als auch Polster sollten in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden von 6 bis 8 Wochen bei 60 Grad gereinigt werden. Oftmals ist es auch notwendig, alte Matratzen oder Kopfkissen durch neue zu ersetzen.Beim Neukauf einer Matratze sollte darauf geachtet werden, dass diese mit einem allergikerfreundlichen Überzug umhĂŒllt ist, da durch diesen der Milbenkot nicht eindringen kann. Zudem sollte der milbendichte Bezug sowohl TÜV-geprĂŒft als auch atmungsaktiv sein. Dieser kann ĂŒber den Versandhandel bestellt werden. Zudem sollte das Raumklima im Schlafzimmer nicht allzu trocken sein.

Feinflorige Teppichböden sind auf alle FĂ€lle vertrĂ€glicher als herkömmliche Teppichböden, jedoch wĂ€ren Böden mit glatter OberflĂ€che ideal. Beim Kauf einer Sitzgruppe sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine Ledergarnitur handelt, welche den Kot nicht so leicht aufnimmt wie eine Sitzgruppe aus Stoff. Oftmals bringt auch ein Wasserbett enorme Linderung bei einer Hausstauballergie. Da sich auf BĂŒcherregalen viel Staub festsetzt, sollten diese durch geschlossene Regalsysteme ersetzt werden. FĂŒr das Abstauben empfiehlt sich ein feuchtes Mikrofasertuch, welches den Vorteil bietet, dass der Staub nicht aufgewirbelt wird. Stofftiere sollten alle 6 Wochen entweder bei 60 Grad gewaschen werden oder fĂŒr einige Stunden im Gefrierfach liegen.

Eine weitere Option, die Beschwerden der Hausstauballergie zu lindern, stellt die Desensibilisierung dar. Es handelt sich hierbei um eine Injektionskur, welche vom Arzt verschrieben wird. Allergiker erhalten entweder in Form einer Injektion oder von Tropfen die Allergene gering dosiert verabreicht, welche das Symptom auslösen. Diese Therapieform erstreckt sich ĂŒber einen langen Behandlungszeitraum und kann eine Erfolgsquote von etwa 90 Prozent aufweisen. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen fĂŒr die Kosten dieser Behandlung auf.

Neue Armaturen fĂŒr die KĂŒche

21. Oktober 2011 1 Kommentar

cc by flickr/ Rubber Slippers in Italy

Die Armaturen fĂŒr die KĂŒche sollten praktisch im Gebrauch sein und optisch mit dem Stil der KĂŒchenmöbel harmonieren. Zudem sollte dann auch ein gĂŒnstiger Gasanbieter fĂŒr die KĂŒche bereitstehen, um das Kochen besser zu gestalten. Die KĂŒche ist nicht mehr nur eine Raum zum Kochen. Als Treffpunkt zum gemĂŒtlichen Zusammensein, in den eigenen vier WĂ€nden, ist die KĂŒche heute Mittelpunkt.

KĂŒchenarmaturen – einfach zu handhaben
Der Auslauf der Armaturen ist zumeist schwenkbar konstruiert, um mit dem Wasserstrahl das komplette SpĂŒlbecken erreichen zu können. Die Rohrleitung, die zum Wasserhahn fĂŒhrt, wird durch einen Ventilteller verschlossen. FĂŒr den Anschluss von Waschmaschine oder SpĂŒlmaschine ist das GerĂ€teabsperrventil zu nutzen. Der Wasserfluss zum GerĂ€t kann durch eine Regelung an der Armatur, unterbrochen werden. Eine funktionstĂŒchtige Keramikkartusche verhindert das Tropfen des Wasserhahns. Mit einer KĂŒchenarmatur, die eine Ausziehbrause besitzt, kann ein grĂ¶ĂŸerer Radius erreicht werden. Ein Auslauf, der hoch angesetzt ist, erleichtert das AuffĂŒllen von Topfen und SchĂŒsseln, da der Freiraum unter der Armatur grĂ¶ĂŸer ist.

Leichte Bedienung steht im Vordergrund
Diese Konstruktion unterstĂŒtzt den Kochablauf praktisch und hilfreich. FĂŒr die leichtgĂ€ngige Einhandbedienung sind KĂŒchenarmaturen mit Einhebelmischer-Mischbatterie fĂŒr den SpĂŒltisch. Mit dem Bedienhebel lassen sich Wassermenge und Temperatur einteilen. Auf die QualitĂ€t des Materials der KĂŒchenarmaturen sollte geachtet werden, denn die Armaturen in der KĂŒche werden hĂ€ufig genutzt. Eine robuste Fertigung der Armaturen sorgt fĂŒr einen funktionalen und langlebigen Gebrauch. Die Reinigung der Armaturen ist wichtig. Um bei der Reinigung Kratzer und Schleifspuren zu vermeiden, sollte die Empfehlung des Herstellers beachtet werden. Das passende Reinigungsmittel zum Material spielt hier die Hauptrolle.

Design fĂŒr jeden Geschmack
Die KĂŒchenarmaturen sind nostalgisch, klassisch oder kantig, fĂŒr den individuellen Geschmack, designt. Die Farbgebung ist zumeist in Platin matt, Chrom oder Stahl gewĂ€hlt. Ein Auslauf in rechteckiger Form wirkt markant und edel. KĂŒchenarmaturen im Retrostil schaffen eine nostalgische AtmosphĂ€re. Verspielt und romantisch gestaltete Armaturen, z. B. mit integrierter Blumenvase, sind ein besonderer Eyecatcher. Puristisch designte Armaturen sind zeitlos und klassisch. Ein Auslauf, in dessen Verlauf eine Welle eingearbeitet ist, wirkt extravagant und innovativ.

Treppenhaus ist keine WohnflÀche

18. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ onnola

cc by flickr/ onnola

Dass eine Diele im Treppenhaus nicht zur WohnflĂ€che einer Wohnung gehört, ist ein Umstand, der wohl fast jedem klar erscheint. Und trotzdem hört man immer wieder von FĂ€llen, bei denen der Vermieter einfach die Anzahl der Quadratmeter einer Wohnung um einen Teil des Treppenhauses vergrĂ¶ĂŸert. Dies erklĂ€rte das Amtsgericht Hamburg-Altona laut der Zeitschrift „Das Grundeigentum“ fĂŒr unzulĂ€ssig.

In dem konkreten Fall gingen von einer acht Quadratmeter großen Diele zwei Wohnungen ab. Der Vermieter zĂ€hlte diesen Bereich einfach zu einer der beiden Wohnungen dazu und erhob entsprechend Miete. Der betroffene Mieter weigerte sich jedoch fĂŒr diesen Bereich mitzuzahlen, minderte die Miete und verlangte darĂŒber hinaus den bereits gezahlten Anteil zurĂŒck.

Die Richter gaben am Ende dem Mieter Recht, denn eine Wohnung sei ein persönlicher RĂŒckzugsraum, was wohl kaum fĂŒr die Diele gelte, die auch von anderen Mietern mit genutzt werde. Die entsprechende FlĂ€che gehöre demnach nicht zur Wohnung.

Febreze: gute Luft, gute Laune Experiment

14. Oktober 2011 Keine Kommentare

In Zeiten von immer prĂ€senterer Werbung im Social Media Bereich kommt auch der 1998 in Verkauf gegangene Geruchsneutralisierer Febreze nicht um virales Marketing (ungewöhnliche Maßnahmen, die ĂŒber Facebook, Twitter und Co. verbreitet werden) herum. Ins Leben gerufen wurde deswegen das Febreze Experiment, zu dem sich verschiedene kurze Videos im Netz finden. Auch ein Making of kann man sich dort ansehen.

Die Idee des Experiments ist simpel: Das Febreze-Team suchte sich eine versiffte Bruchbude, verdreckte sie noch mehr und sprĂŒhte sie schließend großflĂ€chig – noch bis in die letzte Ecke – mit Febreze ein. Anschließend ging man – auf der Suche nach Versuchskaninchen – auf die Straße und sprach wahllos Leute an. 75 Menschen aus Deutschland, Frankreich und England vertrauten sich dem Team an, ließen sich die Augen verbinden, ins Taxi setzen und zur besagten Bruchbude fahren. Dort ließ man sie an getragenen Socken, schmutziger UnterwĂ€sche und vergilbten VorhĂ€ngen schnuppern. Die Reaktionen reichten von „Oh, schön!“, ĂŒber „Pfirsich-Maracuja“ bis hin zu „Wie in einem schönen Palast oder so, ein bisschen königlich“.

Allen Teilnehmern ist das Wohlbefinden deutlich anzusehen. Zwar schöpft eine Frau frĂŒhzeitig den Verdacht, dass es getragene UnterwĂ€sche ist, die sie da in der Hand trĂ€gt, riecht dann aber trotzdem daran. Als die Augenbinden schließlich fallen, geht das richtige Spektakel los. Ekel, AmĂŒsement und ein GefĂŒhl des Wiedererkennens – alles ist dabei, vor allem aber eins: VerblĂŒffen! Wie kann so eine Drecksbude so gut duften?

FĂŒr den Zuschauer der Videos sind es gelungene zwei Minuten des Tages, Febreze hat sich hier wirklich eine lustige Kampagne ausgedacht, die dem Raumspray sicher den ein oder anderen neuen Facebook Fan bescheren wird.

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