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Archiv für November, 2011

Lauter Mieter muss Mietminderung von anderen Parteien ersetzen

29. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ katerha

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Nachbarn, die stets laut sind, sind in Mehrfamilienhäusern besonders lästig. Wer jedoch ständig seine Nachbarn durch laute Geräusche belästigt, muss am Ende womöglich zahlen. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bremen hervor, auf das die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltsverein hinweist.

In dem konkreten Fall hatte ein Mieter seine Nachbarn über längere Zeit massiv durch laute Musik, Türenknallen und Geschrei gestört. Diese entschlossen sich daraufhin die Miete um 20 Prozent zu kürzen. Die Vermieterin kündigte daraufhin dem lärmenden Mieter und verlangte darüber hinaus, dass er die durch die Mietminderung entstandenen Kosten erstatte.

Der Fall landete vor Gericht und die Richter gab der Vermieterin Recht. Der Mieter habe ĂĽber längere Zeit den Hausfriede gestört und somit seine Pflicht verletzt. Daraus sei der Vermieterin ein finanzieller Schaden entstanden, den er nun in voller Höhe als Schadenersatz zurĂĽckzahlen mĂĽsse. Also, rĂĽcksichtsloses Verhalten kann auch hier teuer werden…

EigentĂĽmer dĂĽrfen Tierhaltung verbieten

22. November 2011 Keine Kommentare
cc by fotopedia/ aubree clark

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Immer wieder gibt es unter Mietern und Vermieter Probleme bei der Frage nach der Haustierhaltung. Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Frankfurt darf die Eigentümerversammlung grundsätzlich verbieten, dass Hunde oder Katzen in Mietwohnungen gehalten werden.

In dem konkreten Fall ging darum, dass bei einer Versammlung von Wohnungseigentümern nach einem Mehrheitsbeschluss eine Hausordnung festgesetzt wurde, in der die Haltung von Hunden und Katzen verboten wurde. Eine Eigentümerin wollte jedoch ihre Wohnung an eine Frau mit Hund vermieten. Dabei berief sie sich auf die persönliche Entfaltung des Einzelnen.

Die Richter sahen dies jedoch anders und gaben der EigentĂĽmerversammlung Recht. Das Verbot zur Tierhaltung greife nicht in das Recht von Mieter und Vermieter ein. Die Haustierhaltung werde generell durch einen Mehrheitsbeschluss festgelegt und binde daher alle EigentĂĽmer.

BĂĽrostuhl Beratung online

18. November 2011 Keine Kommentare

BĂĽrostuhl - flickr.com/Christian Aleksander

Wenn Sie einen neuen Bürostuhl kaufen möchten, bedeutet das nicht unbedingt, dass Sie nun von einem Möbelhaus zum nächsten fahren müssen. Gerade heutzutage, wo Zeit knapp ist und jeder in seinem Leben sehr eingebunden ist, können Sie sich die aufwendige Suche oft nicht leisten. Wie in so vielen Fällen ist das Internet eine gute Alternative. Denn eine gute Bürostuhl Beratung erhalten Sie auch online. Und gerade darauf legen viele Menschen großen Wert, denn die richtige Passform des Bürostuhls ist sicher auch Ihnen wichtig. Doch auch im Internet bleibt die Bürostuhl Beratung nicht außen vor, wenn Sie sich auf den Verkaufsseiten umsehen.

Ein Bürostuhl sollte in jedem Falle ergonomisch geformt sein. Er sollte zu Ihnen passen, damit Sie keine Haltungsprobleme bekommen und insbesondere der Rücken durch einen rückenfreundlichen Sitz geschont wird. Die meisten Menschen verbringen mehrere Stunden auf einem Bürostuhl, was eine große Belastung auf den Rücken ausübt, insbesondere bei einem Stuhl von schlechter Form. Ein ergonomischer Bürostuhl beugt somit möglichen Rückenleiden vor, die so viele Menschen heutzutage betreffen, trägt aber auch maßgeblich zur Entlastung eines bereits geschädigten oder belasteten Rückens bei. Schmerzen oder Verspannungen können so umgangen werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mehrere Stunden auf Ihrem Bürostuhl zubringen möchten. Außerdem gilt: Wer sich auf seinem Stuhl und in seinem Körper wohlfühlt, arbeitet auch deutlich produktiver.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer guten BĂĽrostuhl Beratung online sind, sollten Sie darauf achten, dass nicht nur der Preis beim jeweiligen Anbieter stimmt, sondern auch die Produktbeschreibungen genau studieren. Qualität sollte bei einem solchen MöbelstĂĽck einem besonders gĂĽnstigen Preis vorgezogen werden. Worte wie „ergonomisch“ oder „orthopädisch“ in den Beschreibungen eines BĂĽrostuhls sind bereits ein Hinweis auf rĂĽckenfreundliche Sitzmöbel.

Doch es ist nicht maßgeblich, viel Geld für einen neuen Bürostuhl zu investieren, denn auch günstige Stühle bieten mitunter ergonomische Rückenlehnen und Lendenstützen. Manche Stühle lassen sich nicht nur individuell in der Höhe verstellen, sondern gehen auch auf das Körpergewicht jedes Einzelnen ein. Um zu entscheiden, welcher Stuhl der Richtige ist, wird Ihnen bei der Bürostuhl Beratung geraten, Ihre Art der Nutzung in die Kaufentscheidung zu integrieren. Wer nur kurze Zeit auf diesem Möbel verbringt, kann einen einfachen Stuhl kaufen. Sind Sie an einem dauerhafteren Sitzkomfort interessiert, sollten Sie höchstens an den Accessoires, aber nicht an der Ergonomie sparen. Möchten Sie es besonders bequem, ist auch eine Kopfstütze eine gute Lösung. Diese gehört aber zu den verzichtbaren Teilen, wichtiger sind Höhenverstellung und eine dem Rücken angepasste Form.

Auch bei Altbau: Vermieter muss Schimmel beseitigen

15. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ onnola

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Schimmel in den eigenen vier Wänden ist nicht nur eine unschöne Sache, sondern kann auch schnell gefährlich für die Gesundheit werden. Als Mieter kann man aufgrund eines solchen Mangels die Miete mindern und vom Vermieter die Beseitigung verlangen. Doch leider zeigen sich in diesem Fall nicht immer alle Vermieter einsichtig.

Nach einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding, auf das die Zeitschrift das Grundeigentum hinweist, kann sich ein Vermieter auch nicht mit der BegrĂĽndung, dass es sich um einen Altbau handle, herausreden.

In dem konkreten Fall ging es um eine Wohnung in einem Altbau aus dem Jahr 1938. In der Küche hatte sich Schimmel gebildet. Der Mieter minderte daraufhin die Miete und verlangte vom Vermieter den Schimmel zu entfernen. Dieser weigerte sich jedoch und gab als Begründung an, dass es als das Haus gebaut wurde noch keine Regelungen für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz gab. Dies habe zu baulichen Mängeln geführt.

Die Richter ließen dieses Argument nicht gelten. Zwar konnten an dem Gebäude bauliche Mängel nachgewiesen werden, doch könne man sich heutzutage bei einem Altbau nicht mehr auf den Zeitpunkt des Hausbaus berufen. Es handle sich um einen Mangel, den der Vermieter beheben muss, denn entscheidend sei der Zeitpunkt, an dem der Mietvertrag unterzeichnet wurde.

Wechsel des Energieanbieters: Meist Männerdomäne

8. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ loop_oh

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Trotz Gleichberechtigung und Co. gibt es immer noch einige Bereiche in unserer Gesellschaft, bei denen sich ein Geschlecht durchsetzt. So haben etliche Studien gezeigt, dass sich die Männer meist um die Finanzen kümmern. Demzufolge ist es wohl auch keine große Überraschung, dass in den meisten deutschen Haushalten auch der Anbieterwechsel in Sachen Strom und Gas Männersache ist.

Dies geht zumindest aus einer Analyse des Verbraucherportals toptarif.de hervor. Demnach werden gut 70 Prozent der Anbieterwechsel von Männern beauftragt. Am häufigsten würden sich vor allem die Verbraucher zwischen 40 und 44 Jahren einen neuen Versorger suchen. Hier liege die Wechselquote um satte 50 Prozent über dem Durchschnitt.

Ebenfalls wechselfreudig wĂĽrden sich Deutsche zwischen 35 und 39 Jahren und zwischen 45 bis 49 Jahren zeigen. Vor allem viele JĂĽngere nutzen offenbar nur wenig die Chance des schnellen Anbieterwechsels im Internet. Solch ein Wechsel kann generell einiges an Geld sparen…