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Archiv für November, 2012

Der Leitzins der EZB bleibt im Keller

26. November 2012 Keine Kommentare
Europäische Zentralbank EZB

Europäische Zentralbank EZB

Die europäische Zentralbank (EZB) verärgert Sparer, doch gleichzeitig erfreut sie Häuslebauer oder solche, die es in den kommenden Wochen und Monaten werden wollen. Denn die Bank hat – wie von vielen Experten und Sachverständigen erwartet – den Leitzins nicht angetastet und ihn auf dem Niveau von 0,75 Prozent belassen. Seit Juli 2012 liegt der Wert nun bereits auf dieser Marke. Und der Rat der EZB in Frankfurt hat nun beschlossen, diesen Stand für die Euro-Zone fürs Erste auch zu behalten.

Wer ein wenig Geld auf der hohen Kante hat und dieses gern sparen möchte, den trifft die Entscheidung der EZB empfindlich, denn bei einem so niedrigen Zinssatz wie jetzt lohnt sich das Anlegen von Finanzen im Prinzip gar nicht mehr. Wer sich dagegen mit dem Gedanken trägt, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, dürfte sich eher darüber freuen. Denn die Zinsen auf Hypotheken orientieren sich an der Höhe des Leitzinses der EZB. Für diesen Fall bedeutet das logischerweise, dass – einen weiterhin niedrigen Leitzins vorausgesetzt – die Hypothekenzinsen, die Zinsen für Kredite zum Bau einer Immobilie und die Zinsen für die Finanzierung von Bauvorhaben ebenfalls im Keller bleiben werden.

Für den teilweise überhitzten Haus- und Wohnungsmarkt in deutschen Großstädten wie etwa Berlin ist das allerdings keine gute Nachricht, denn wenn die Bauwut hier noch weiter zunimmt, steigen die Kaufpreise für Wohnimmobilien weiter an; das Zinsniveau spielt dabei keine Rolle. Und weil sich die Preise von Kaufimmobilien im Vergleich zu den Mieten in den letzten Jahren viel stärker in die Höhe entwickelt haben, sehen Experten bereits die ersten Anzeichen einer Blase am Horizont. Experten beurteilen die Entscheidung der EZB unabhängig von ihrer Bedeutung für den Immobilienmarkt unterschiedlich. Nach Ansicht einiger Sachverständiger halten sich Mario Draghi, der Chef der EZB, und sein Institut für den Beginn des kommenden Jahres sogar das Hintertürchen offen, den Zinssatz noch einmal herabzusetzen, dann auf ein Niveau von vermutlich 0,5 Prozent. Das dürfte die Kauflaune auf dem privaten Immobiliensektor noch einmal befeuern.

In diesen doch recht unsicheren Zeiten und bei diesem niedrigen Zinsniveau tragen viele Menschen ihr Geld gar nicht erst zur Bank – sondern investieren in ein Eigenheim. Da sich dieser Trend immer mehr verfestigt hat (und sich auch weiterhin verfestigt), gelten Immobilien-Investments inzwischen auch bei Anlegern als todsichere Sache. Laut einer Umfrage des Master-KAG-Anbieters Universal haben heute schon über 40 Prozent der Großanleger eine Immobilien-Rate von neun Prozent in ihrem Portfolio. Knapp die Hälfte dieser Investoren will diese Quote in den kommenden Jahren erhöhen. Auch der Kapitalmarkt setzt also ganz auf die rosigen Aussichten für die Immobilienbranche – bleibt nur zu hoffen, dass die Erwartungen nicht enttäuscht werden.

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Hilfe bei der Wohnungssuche: Der Immobilienmakler

9. November 2012 Keine Kommentare

cc by Flickr/Susannka

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Täglich aufs Neue sind zahllose Menschen auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Diese Suche kann unter Umständen recht zeitaufwendig sein, daher entscheiden sich viele Wohnungssuchende, einen Immobilienmakler in Anspruch zu nehmen. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn der Interessent nicht viel Zeit erübrigen kann und zudem noch einige klare Vorstellungen besitzt, welche Eigenschaften die neue Wohnung besitzen sollte. Hier gibt es sicherlich viele unterschiedliche Fragen, welche es im Vorfeld mit dem Immobilienmakler zu klären gilt, denn so kann der Experte das richtige Objekt für seine Kunden finden. Geklärt werden müssen zum Beispiel folgende Fragen: Welche Lage wird für die Wohnung bevorzugt? Wie viele Zimmer soll sie haben? Gibt es spezielle Wünsche bezüglich der Aufteilung? Sind Haustiere erlaubt? Diese und sicherlich viele weitere Fragen werden abgeklärt, bevor der Makler sich auf die Suche begibt.

Immobilienmakler vor Ort oder im Netz ausfindig machen
Wer auf der Suche nach einem guten Immobilienmakler ist, kann sich zu diesem Zweck entweder vor Ort umsehen oder aber auch das Internet nutzen. Erfahrungsberichte können bei der Entscheidungsfindung helfen, natürlich spielt auch die Provision eine nicht unwesentliche Rolle, wenn es darum geht, sich für einen Immobilienmakler zu entscheiden. Wichtig ist auch, dass die Chemie stimmt, ein erstes Treffen kann zeigen, ob dies der Fall ist, ansonsten hat es wenig Sinn, zusammenzukommen, denn mehrere Treffen und Wohnungsbesichtigungen stehen ja in der Regel an, wenn erst mal offiziell ein Makler eingeschaltet wurde.

Vertragliche Konditionen aushandeln
Die Provision für einen Makler macht im Durchschnitt etwa zwei bis drei Monatskaltmieten aus. Hier kann geklärt werden, ob die Summe auch in Raten gezahlt werden kann. Außerdem ist schriftlich festzuhalten, ob der Makler auch eine Art Aufwandentschädigung erhält, wenn er kein Projekt gefunden hat. Beide Parteien sollten den Vertrag also gemeinsam gründlich durchgehen, damit es zu keinen Missverständnissen im Nachhinein kommen kann. Nun gilt es , die passende Wohnung finden zu lassen.

Die richtige Immobilie
Einen Immobilienmakler in Anspruch zu nehmen, weist viele Vorteile auf. Der Wohnungssuchende spart Zeit, Mühe und Arbeit, nicht selten natürlich auch Sprit- oder Bahnkosten. Außerdem muss er sich nicht mit den jeweiligen Vermietern treffen, das macht natürlich alles der Makler. Im Endeffekt können wirklich nur adäquate Objekte besichtigt werden, welche auch preislich im angegeben Rahmen liegen. Nicht nur die Immobilienmakler in Darmstadt helfen so bei der Suche nach der Traumwohnung, die sicher wesentlich mehr Spaß macht und eher von Erfolg gekrönt ist, als wenn der Interessent selber etliche Wohnungen ansehen und dann selektieren müsste.