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Archiv für Dezember, 2012

Tapeten im 70er Jahre Stil

19. Dezember 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / emstein77

Die 70er Jahre waren noch weit bis in die zweite Hälfte ihres Jahrzehntes von der in den 60er Jahren beginnenden Flower-Power Bewegung geprägt. Die Teenager und jungen Erwachsenen der damaligen Zeit hatten einfach genug vom muffigen Grau der Nachkriegszeit und vor allem der einengenden Denkweise der Kriegsgenerationen. Dazu kamen politische Ereignisse wie der Vietnamkrieg, der den jungen Menschen das Gefühl gab, etwas dagegen setzen zu müssen.

Tapete als Ausdruck von Lebensfreude

Die Flower-Power-Bewegung machte auch vor Tapeten nicht halt und so zogen in die Wohnzimmer der 70er Jahre großformatige Designs ein. Sehr beliebt waren Muster, die an Regenbögen erinnerten oder eine grüne Wiese mit vielen Blumen symbolisierten.
Blumen und Blumenmuster waren neben dem Kreis oder Halbkreis das vorherrschende Element der 70er Jahre Tapete. Natürlich war nicht jeder davon begeistert, sein Wohn- oder Schlafzimmer schön bunt auszukleiden. Neben sehr viel Farbenfrohem gab es auch die etwas dezenter gestalteten Tapeten, meist in Abstufungen eines Farbtones. Dabei überwogen die Farben Braun und Grün. Ornamentik spielte aber immer eine wichtige Rolle. Eines der bekanntesten und sehr weit verbreiteten Muster waren große, ineinander liegende Kreise in Braun, Rot, Orange und Gelb auf dunkelbraunem Untergrund.

Der Stil der 70er ist wieder in

Wie so viele Dinge erlebt auch die Tapete aus den 70ern ein Comeback und warum auch nicht. Die 80er und 90er waren durch die Raufasertapete geprägt und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts war oftmals ein schlichtes Grau das höchste der Gefühle. Es ist wirklich Zeit, das die Welt wieder etwas bunter wird, auch außerhalb von Fernseher und Internet.
Erstaunlicherweise gibt es noch große Vorräte an Originaltapeten aus dieser Zeit, sodass es für den Fan von Retro-Stil oder Shabby-chic kein Problem darstellt, seine Wohnung zu komplettieren. Wer sich außerhalb dieses Trends bewegt, kann trotzdem gefallen an den vielfältigen Mustern und Ornamenten der 70er finden. Es muss ja nicht gleich die gesamte Wohnung sein.

Sicher zuhause Wohnen mit einem Hausnotruf-System

18. Dezember 2012 Keine Kommentare
cc by flickr / niceguyjames

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Viele ältere Menschen möchten im höheren Alter lieber Zuhause  Wohnen bleiben, anstatt in ein Altenheim zu ziehen. Damit das Wohnen trotzdem sicher ist, nutzen viele Senioren die Vorteile eines Hausnotrufs. Dieser gewährleistet im Notfall schnelle Hilfe durch geschultes Fachpersonal.

FĂĽr wen kommen Hausnotrufe in Frage?

Hausnotrufe sind für viele Menschen sinnvoll. Besonders Alleinlebende, Senioren oder Bewegungseingeschränkte profitieren von der Installation eines Hausnotruf-Systems. Aber auch Diabetiker, Allergiker oder chronisch kranke Menschen nutzen oft die Vorteile eines Hausnotrufs. Alle diese Zielgruppen haben gemeinsam, dass ihr Unfallrisiko erhöht ist oder die Chance auf schnelle Hilfe im Notfall deutlich niedriger ist. Gerade alleinlebende Senioren haben aufgrund des höheren Alters ein gesteigertes Unfallrisiko und sind im Notfall auf sich allein gestellt. Da aber viele dieser Betroffenen nicht in ein Alten-oder Pflegeheim umziehen möchten, bietet der Hausnotruf eine günstige und vor allem zuverlässige Alternative. Weiterer Vorteil: Für Menschen mit vorhandener Pflegestufe übernimmt die zuständige Pflegekasse die Kosten für das Basispaket eines Hausnotrufs.

Wie funktioniert ein solches Hausnotruf-System?

Grundsätzlich besteht ein Hausnotruf aus drei Komponenten: Der Basisstation, dem Funksender und der Notrufzentrale. Der Funksender (auch Funkfinger genannt) wird vom Betroffenen entweder am Handgelenk oder um den Hals getragen. Er enthält einen roten Notfall-Knopf, der in einer Notsituation betätigt werden kann. Außerdem verfügen manche Funksender über einen Fallsensor, der bei einem Sturz des Betroffenen selbständig Alarm schlagen kann. Sobald der Alarm ausgelöst wurde, funkt der Sender ein Signal an die Basisstation. Diese ist entweder mit dem Telefonanschluss, dem Internet oder dem Mobilfunknetz verbunden und verfügt über eine Gegensprechanlage sowie ebenfalls einen Notfall-Knopf. Die Basisstation stellt nun eine Sprachverbindung zur Hausnotrufzentrale her. Der Betroffene kann somit seine aktuelle Verfassung erläutern (oder Entwarnung geben), sodass die Notrufzentrale je nach Situation einen Rettungswagen, einen Pfleger oder eine andere vorher festgelegte Person (z.B. Nachbar) losschickt.

Des Weiteren kann ein Hausnotruf-System mit einigen Zusatzleistungen ausgestattet sein. Dies umfasst beispielsweise die Schlüsselhinterlegung, einen Rauchmelder, einen Mobilnotruf oder die sogenannte Totemannfunktion. All diese Zusatzleistungen erhöhen weiter die Sicherheit der Betroffenen, sodass diese aber auch deren Angehörige wesentlich beruhigter schlafen können.

Hausnotrufe sind sinnvolle und zuverlässige Systeme, die das Wohnen für Senioren, Behinderte oder kranken Menschen in den eigenen vier Wänden sicherer machen. Im Notfall kann somit schnelle Hilfe garantiert werden und die Betroffenen bewahren sich trotzdem ihr selbständiges Leben daheim.