Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Handwerker & Reparaturen’

Ein Bad zum WohlfĂĽhlen – Kein Zuckerschlecken

16. September 2012 2 Kommentare

cc by reuter.de

Einer statistischen Umfrage der Zeitschrift Spiegel zufolge verbringt ein Mensch durchschnittlich 30 Minuten pro Tag im Bad. Rechnet man diese Zeit auf jeden Tag im Jahr auf, kommt man auf eine stolze Zahl von immerhin 182,5 Stunden – in einem Jahr. Wieviele Stunden das in einem Menschenalter von durchschnittlich 50 Jahren ausmacht, kann leicht im Kopf ĂĽberschlagen werden. Das Bad ist also ein langwieriger Aufenthaltsort, der natĂĽrlich dementsprechend gestaltet werden sollte – wenn man schon eine gute Woche pro Jahr darin verbringt.

Allein schon die Wahl der richtigen Badarmaturen ist die halbe Miete, um sich im heimischen Waschzimmer auch wirklich wohlzufühlen. Mit ansprechend gestaltetem Waschbecken lässt sich der Grundtenor des Raumes schon deutlich verändern.
Eine freistehende Badewanne zum Beispiel macht das Baden schnell zum ästhetischen Erlebnis, egal ob allein oder zu zweit – oder doch lieber eine gemĂĽtliche Eckwanne? Die Möglichkeiten sind hier beinahe grenzenlos.
Ähnlich wie bei der Kleiderwahl lässt sich auch mit der Badeinrichtung das richtige Auftreten Gästen gegenüber generieren. So wirken glatte und sterile Oberflächen in schlichtem Design viel distanzierter als beispielsweise ein mit Mosaik verziertes Becken.
Ganz im Stil von Scarface kann Gold und weißer Marmor einen extrem pompösen Eindruck erwecken, während schwarze Fließen eher eine dunkle Eleganz ausstrahlen, dafür aber auch viel Licht verschlucken.

Doch neben der richtigen Gestaltung spielt natĂĽrlich auch das „Wie“ eine entscheidende Rolle. Eine korrekte Insallation ist oftmals kein Zuckerschlecken, weshalb man sich ĂĽberlegen sollte, ob man sich tatsächlich selbst an die Konstruktion wagen will oder doch lieber einen Fachmann engagiert. SchlieĂźlich sind dabei einige Dinge zu beachten: Soll das WC-Becken freistehend oder wandhängend sein? Wo genau möchte ich das Becken anbringen? Wie platziere ich die Wanne?

Anleitungen und interessante Artikel finden sich unter anderem auf der Internetseite Selbst.de.

Energiekosten schon beim Hausbau beachten

4. Juli 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / schwarzerkater

Für energiebewußte Bauherren von heute ist es mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden, eine effektive Wärmedämmung für Wände, Türen und Fenster einzuplanen. Photovoltaik ist ihnen ein Begriff, da es sich bei einer solchen Anlage um eine, selbst für Laien, nachvollziehbare Energieersparnis handelt. Thermische Solaranlagen hingegen sind bisher weniger populär.
Nicht zuletzt liegt das daran, dass die Ersparnisse dieser Anlagen nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Dabei ist die Effizienz Thermischer Solaranlagen erstaunlich hoch.

Vewendet man dieses Wärmesystem zur Unterstützung der Warmwasserbereitung für eine 3-köpfige Familie, kann in günstiger Lage von einer Energieersparniss von ca. 500€ jährlich ausgegangen werden. Dazu sind 10qm Flachkolletoren und ein Warmwasserspeicher von 500l notwendig. Hersteller dieser Branche sind durchaus flexibel und stellen Anlagen zur Verfügung, die speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Bauherren zu geschnitten sind.

Wird die Wärmeanlage mit der Warmwasserbereitung und der Heizungsanlage verbunden, ist auch die Heizfläche entscheidend für den Ertrag. Bei einem Warmwasser/Heizungssystem sinkt zwar der Ertrag auf 17%, die Energieersparniss steigert sich aber auf ca. 600€, dabei ausgehend von wieder 10qm Flachkollektoren, einem Speichervermögen von 800 l und einer Heizfläche von 120qm. Diese Art der Wärmeanlage wird staatlich gefördert und ist daher unter dem Aspekt Wirtschaftlichkeit besonders attraktiv.

Viele Hersteller bieten Thermische Solaranlagen und Photovoltaik in einem Kompaktpaket an. Der Nutzen liegt auf der Hand. In warmen und sonnenintensiven Monaten wird der Bedarf zur Warmwasserbereitung gedeckt, Heizungsbedarf entsteht nicht, ĂĽberschĂĽssige Energien werden ins Verbundnetz gespeist und verwandeln sich in bares Geld.
Die Kosten dieser Kompaktanlagen liegen zwischen 5700-17200€, amortisieren sich jedoch in der Regel innerhalb der ersten 10 Jahre.

Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen ist ihr Einsatz ein Gewinn für unseren Planeten. Sonnenenergie belastet weder Klima noch Umwelt und macht einen Bauherren unabhängig von fossilen Brennstoffen oder Atomenergie. Egal, wie sich die Preise auf dem Strommarkt entwickeln, der kluge Bauherr kann jeder Zeit gegensteuern.

Selber renovieren wie ein Profi

25. April 2012 Keine Kommentare

Schraubstock - flickr/ Janne.

FĂĽr Eigenheimbesitzer stehen des Ă–fteren Renovierungsarbeiten an. Selbst, wer anfangs ĂĽber wenig handwerkliche Kenntnis verfĂĽgt, wird sich mit den Jahren, die er in seinem Zuhause verbringt, einige Erfahrungen aneignen. Wenn man jedes Mal einen Handwerker ruft, wenn der Abfluss tropft oder ein neuer Wandbelag im Wohnzimmer angebracht werden soll, wird man bald ĂĽberrascht sein, wie schnell man Geld ausgeben kann – und in einem Haus fällt regelmäßig Baubedarf an. Die Wohnflächen unterliegen einer natĂĽrlichen Abnutzung durch die Bewohner, viele Baumaterialien wie Holz arbeiten weiter, nachdem sie verbaut wurden, und Wind und Wetter tragen zusätzlich zur Alterung bei. Es sind nicht allein die Materialien, die Geld kosten, am meisten fallen die Arbeitsstunden der Handwerker ins Gewicht. DafĂĽr kann man sich in der Regel allerdings darauf verlassen, dass zuverlässig und fachgerecht gearbeitet wird. Mit etwas Geduld kann man sich jedoch bei kleineren Aufträgen den Handwerker sparen und selbst Hand anlegen. So geht man sicher, dass alles nach den eigenen Vorstellungen läuft und entdeckt vielleicht eine neue Befriedigung in handwerklicher Tätigkeit, die durchaus kreativ sein kann.

Mit Do-It-Yourself-Anleitungen rasch vorwärts kommen
Selbstverständlich ergibt es wenig Sinn, sich alles selbst auszudenken. Es dauert lang und kostet am Ende vielleicht noch mehr Geld und Nerven, wenn man alles über Versuchen probiert. Vielmehr kann man versuchen, Arbeitsanleitungen von erfahrenen Handwerkern für sich zu nutzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Bücher, die verständliche Auskunft über mehr oder weniger umfangreiche Reparatur- und Renovierungsarbeiten geben. Darüber hinaus kann man aber auch komplexe Bauvorhaben mit Do-It-Yourself-Ratgebern realisieren. Unterstützung hierbei findet man zusätzlich in speziellen Foren, wo konkrete Fragen konstruktiv diskutiert werden können. Man hilft sich gegenseitig und kommt durch unterschiedliche Erfahrungen zur besten Lösung für das jeweilige Vorhaben. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Arbeit sind auch hochwertige Werkzeuge. Ein Grundausrüstung mit den wichtigsten Werkzeugen, die man immer wieder benötigt, sollte man stets in der Werkstatt haben. Daneben gibt es spezielle Instrumente, die gerade bei größeren Vorhaben die Arbeit erheblich erleichtern. Mit elektrischer Messtechnik beispielsweise ist genaues Arbeiten ein Kinderspiel, ohne dass man ständig den Zollstock neu anlegen, oder sämtliche Maße erst mit dem Bleistift abtragen muss.

Laminat verlegen. Selbst machen oder Handwerker beauftragen?

12. Oktober 2011 Keine Kommentare
Laminat verlegen

Laminat verlegen – flickr/Ivo Jansch

Wer keinen Teppich oder Fliesen in seiner Wohnung mag, wird sicherlich irgendwann Laminat verlegen wollen. Aber ist es nun besser, einen Handwerker damit zu beauftragen, oder es selbst zu probieren?

Das Laminat bekommt man ja mittlerweile in jedem Baumarkt und wenn man nicht zu wählerisch ist, auch zu echt fairen Preisen. Meist hat dieses Laminat dann aber noch keine Trittschalldämmung und man muss zusätzlich eine dünne Folie auf den ganzen Boden ausrollen, bevor man das Laminat verlegen kann. Manche llegen die einzelnen Platten sogar gleich auf den Teppich, dann spart man sich diese Trittschalldämmung natürlich. Wer das nicht will, sollte gleich gedämmtes Laminat kaufen. Das kostet zwar etwas mehr, erspart einem aber viel Arbeit. Im Baumarkt kann man sich dazu noch einen Laminatschneider ausleihen, damit die Kanten auch exakt und passgenau werden. Problematisch wird das Verlegen nur, wenn der Boden in der Wohnung nicht absolut eben ist und man das durch Fließestrich oder andere Materialien vorher ausgleichen muss.

Ein Handwerker würde die gleichen Materialien benötigen. Sie würden aber bestimmt bedeutend mehr kosten, aber den Laminatschneider müsste man nicht ausleihen. Wer schon einmal seine wohnung auf diese Weise verändert hat, weiss auch, wie lange so etwas dauern kann. Kein Raum ist wirklich eckig, keine Wand richtig gerade. Und so muss man viel Zeit investieren, bis gerade mal ein Zimmer fertig ist. Ein Handwerker wird immer schneller sein und je nach eigenen Fertigkeiten, wird das Ergebnis bei ihm auch bestimmt besser aussehen.

Da so ein Laminatboden eine große Investition in die Zukunft darstellt (für 50 Quadratmeter muß schon mit ca. 1000 €rechnen), sollte man immer die Vor- und Nachteile genau gegeneinander abwägen. Es selbst zu versuchen, wird ganz sicher preiswerter sein, kann aber auch sehr viel länger dauern und manchmal sehr unprofessionell aussehen. Dieses Ergebnis hat man dann leider über viele Jahre täglich vor Augen und ärgert sich ständig darüber. Also nur zu empfehlen für wirklich Begabte. Ein Handwerker kostet zwar mehr Geld, aber er ist schneller fertig, kann Unebenheiten fachgerecht ausgleichen und bringt sein professionelles Werkzeug gleich mit. Besonders bei grossen Flächen oder vielen kleinen verwinkelten Zimmern mit unebenen Wänden etc., lohnt sich die Zusammenarbeit ganz sicher.

Der Altbau ist nicht ganz dicht – Was kann man selbst tun?

4. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ HamburgerJung

cc by flickr/ HamburgerJung

Das richtige Dämmen und Dichten von Wohnräumen ist in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Immer mehr beschäftigen sich mit der Energie, die durch eine schlechte Isolierung von beispielsweise Fenster und Türen einfach verloren geht. Besonders Altbauten sind hierfür sehr anfällig. Durch ein paar einfache Handgriffe kann man hier jedoch schon viel erreichen.

Für Fenster sind selbstklebende Dichtungsbänder, die man in jedem Baumarkt bekommt ideal. Diese sind leicht zu montieren. Besonders gut eignen sich sogenannte Lippendichtungen, dünne Schläuche mit einem Hohlraum.

Zugluft unter der Tür kann man beispielsweise mit Bürstendichtungen aufhalten. Diese sind ebenfalls anzukleben und in vielen Farben passend zur Tür erhältlich. Für festere Lösungen muss man natürlich den Vermieter um Erlaubnis fragen. Gut gedämmte Räume müssen übrigens dringend regelmäßig gelüftet werden, da bei ihnen die Gefahr für Schimmelbildung größer ist.