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Archiv für die Kategorie ‘Wohngemeinschaft & WGs’

Was sollte eine Altenpflege- oder Betreuungskraft fĂĽr den Privathaushalt mitbringen?

10. März 2012 1 Kommentar

Haushaltshilfe fĂĽr Senioren

Haushaltshilfe fĂĽr Senioren - flickr/Ernst Vikne

PĂĽnktlichkeit, Einsatzbereitschaft und Ehrlichkeit sind fĂĽr diesen Beruf erstes Gebot!
Alles weitere ist eine Frage, deren Antwort für jede einzelne Person anders ausfällt. Es sind hierfür im Vorfeld einige Umstände zu klären.

Der gesundheitliche Zustand und die Gewohnheiten der zu pflegenden oder zu betreuenden Person mĂĽssen berĂĽcksichtigt werden. In welchem Umfang soll die Pflege, beziehungsweise die Betreuung statt finden? Ist nur eine Haushaltshilfe gefragt oder soll es eine medizinische 24-Stunden-Versorgung sein?
Das Wesen der Person will genau erkannt werden. Der soziale Stand und die daraus hervorgehenden Gewohnheiten sollten weitestgehend berücksichtigt werden. Und dann die ganz wichtige Frage: „Sorgen Angehörige oder Bekannte der Person für Abwechslung?“ Ansonsten kann es schwer sein, ein gutes Verhältnis aufzubauen. Die Person sieht sich als Belastung und unter Umständen allein gelassen an. Damit verschließt sich die Person. Deshalb ist ein weiteres ganz wichtiges Kriterium das Auftreten der Pflegekraft.

Wenn älteren Menschen geholfen werden soll ohne dass es von ihnen selbst gewünscht wird kommt es schnell zu Unstimmigkeiten.
Eine zu pflegende Person sieht eine Pflege- oder Betreuungsperson ebenso wie den langjährigen Hausarzt als Vertrauensperson an. Und hierfür ist das erste Auftreten und eine gewisse Sympathie Voraussetzung.
Zu dieser Voraussetzung müssen viele weitere Anforderungen durch die Pflegekraft erfüllt werden. Diese Person muss auf alles und zu jeder Zeit auf die angeführten Umstände optimal auf den „Patienten“ eingehen können. Fachliche Kompetenzen im häuslichen, im medizinischen, im sozialen und im gesellschaftlichen Bereich werden von allen erwartet. Die Pflegekraft muss zu 100% neutral sein. Das betrifft sowohl die Stimmung wie auch eine seelische und oder körperliche Belastung. Daraus geht hervor, dass an den Beruf der Pflege- und Betreuungskraft sehr große Ansprüche gestellt werden. Oftmals muss bei dem Familienleben der Pflegekräfte gewisse Abstriche gemacht werden. Alle diese Eigenschaften müssen bei Pflegediensten eine Grundlage sein.

Ein Anbieter ist auf der Internetseite www.altenpflege-haushaltshilfen.de zu finden. Hier können auch weitere wichtige, hier nicht aufgeführte Punkte erfragt und geklärt werden. Das betrifft unter Anderem die Finanzierung und wenn nötig die häusliche Einrichtung durch Krankenkasse oder Pflegeversicherung. Ebenso ist die Pflegestufe ein wichtiges Kriterium.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Wohnformen im Alter

13. August 2011 Keine Kommentare

Im Alter, wenn das Wohnen alleine nicht mehr so problemlos und barrierefrei funktioniert, stellt sich die Frage, welche alters und gesundheitsgerechte Wohnform man für sich wählen möchte: Pflegeheim, Seniorenheim oder einen ambulanter Pflegedienst?

Der ambulante Pflegedienst betreut Senioren stundenweise täglich in der eigenen Wohnung. Der Vorteil dieser Wohnform im Alter ist, dass die vertraute Umgebung erhalten bleibt und man seine Möbel und Liebgewonnenes behalten kann. Auf der anderen Seite können sich alleinstehende, ältere Menschen in dieser Wohnform einsam fühlen. Und für den Fall, dass eine Pflegebedürftigkeit einsetzen oder schwerwiegender werden sollte, muss ein schneller Umzug in eine Pflegeeinrichtung im Hinterkopf behalten werden.

Das Wohnen im Seniorenwohnheim bietet vor allem alleinstehenden, kontaktfreudigen Senioren den Vorteil, nicht alleine zu sein. Hier kann man zu anderen Bewohnern Kontakt aufnehmen und es gibt die verschiedensten Freizeitangebote. Diese reichen von gemeinsamen Spielnachmittagen über gemeinsames Kochen oder Backen, Musikabende, Stammtische, Seniorengymnastik bis hin zu Ausflügen und ähnlichem.
Ein weiterer Vorteil ist, dass im Falle einer schweren Pflegebedürftigkeit die Bewohner oft im Hause bleiben können und damit ein erneuter Umgebungswechsel nicht nötig ist.
Nachteil vom Wohnen im Seniorenwohnheim ist, dass je nach Preisklasse, dem Senioren nur ein sehr begrenzter eigener Raum zur Verfügung steht. Die Zimmer, in die man sich zurückziehen und in denen man seine eigenen Besitztümer aufbewahren kann, sind meist sehr klein. Für Senioren, die gerne alleine sind, ist diese Wohnform nicht besonders empfehlenswert. Diese sollten, solange es ihnen möglich ist, in den eigenen vier Wänden bleiben.

Das Pflegeheim ist bei Schwersterkrankten eine Option, um eine umfassende Versorgung rund um die Uhr zu gewährleisten. Leider werden hier häufig nur Mehrbettzimmer angeboten und die Lebensumstände sind institutionalisiert. Persönliche Ansprache und Kontakte sind selten, da das Personal oft wechselt.

Letztendlich muss die Entscheidung, wie ein älterer Mensch wohnen möchte, von diesem selbst getroffen werden. Deshalb sollte man sich frühzeitig mit den verschiedenen Wohnformen auseinandersetzen und seine Wünsche gegenüber den Verwandten formulieren. Liegt erst eine schwere Erkrankung vor, ist es für eigene Entscheidungen meist zu spät und man muss sich auf die Entscheidung der Familienmitglieder verlassen. Da ist es gut, wenn diese die Planung kennen und darauf eingehen können.

FrĂĽhjahrsputz ohne Stress und mit Plan

29. März 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ mirelamiada

cc by flickr/ mirelamiada

Sobald die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg in die eigenen vier Wände finden, dann sieht man sie überall, die kleinen fiesen Ecken, die sich im Laufe der Zeit gebildet haben. Von den dreckigen Fenstern bis hin zu den verstaubten Ecken, alle zeigen ihr hässliches Gesicht. Daher steht in den meisten Haushalten aktuell der Frühjahrsputz auf dem Plan.

Dabei kann es schnell zu Stress und Hektik kommen und dadurch das eine oder andere Mal auch zu Unfällen. Um solche Umstände zu vermeiden, geht man das Ganze am besten in aller Ruhe und ohne Druck an. Die ganze Wohnung muss nicht sofort und an einem Tag glänzen.

Am besten machen sich alle Bewohner vorher einen gemeinsamen Plan, in dem jeder seine festen Aufgaben hat. So geht man nun von Raum zu Raum und befreit sich in allen Ecken gründlich vom Schmutz der vergangenen Monate. Um Stress zu vermeiden teilt man sich den Frühjahrsputz am besten über mehrere Tage auf. Wichtig ist auch, dass alle gleichzeitig beschäftigt sind und einigermaßen gleichwertige Aufgaben erledigen, sonst ist einer schnell gefrustet.

Mit Ruhe und einem System rückt man dem Staub am besten zu Leibe und danach setzt dann auch ein psychologischer Effekt ein. Man befreit sich nämlich mit dem Dreck auch gerne von anderem Ballast und kann sich wieder ein wenig freier fühlen.

Wohngemeinschaften – Was es zu beachten gibt

9. September 2010 Keine Kommentare

Zunächst einmal: Was genau ist eine Wohngemeinschaft? In einer Wohngemeinschaft leben zwei, oder sogar noch mehr Personen, die nicht in einer festen Beziehung zueinander stehen (Partnerschaft, Verwandschaft), in der selben Wohnung (normalerweise eine Mietwohnung). Eine Wohngemeinschaft macht vor allem Sinn für junge Leute, die eine eigene Wohnung nicht finanzieren können, oder in Gesellschaft leben wollen aber keinen Partner haben. Eher selten sind Wohngemeinschaften unter Freunden, nur um Zeit miteinander zu verbringen, aber auch das gibt es.

Nun wie grĂĽndet man eine Wohngemeinschaft?
Im Prinzip genauso wie man einen normalen Mietvertrag abschließt! Der Vermieter einigt sich mit den Mietern auf eine Mietsumme, ob kalt oder warm und was alles sonst noch zu beachten ist. Einziger Unterschied ist, dass auch die Mieter untereinander einen Vertrag abschließen können, in dem geregelt ist, wer welche Aufgaben übernimmt und sich um was kümmert. Das bietet der Vorteil, dass der Vermieter immer sofort weiß bei welchen Problemen er sich an welchen Mieter wenden muss. Diese vertragliche Regelung ist zwar nicht zwingend, aber von Vorteil, falls es Streitigkeiten oder Ähnliches geben sollte. Im Normalfall wird die Miete durch die Anzahl der Personen geteilt und dann dementsprechend ausgezahlt, so dass jeder den gleichen Beitrag bezahlt. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit einer ungleichen Aufteilung, wobei die schwächere Partei dann eben mehr im Haushalt machen muss. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zu klären, ob der Mietpartner Untermieter oder Mitmieter ist.

Nun zur Findung eines Wohnpartners:
Wohngemeinschaften entstehen nicht immer geplant, wodurch es dazu kommen kann, dass man sich seinen Mietpartner suchen muss und ihn wahrscheinlich dann erst kennen lernt. Gerade hier ist es besonders wichtig ALLES vertraglich zu regeln (Von Besitztümern bei Auflösung bis zum Putzen des Bades), da man seinen Mietpartner nicht oder nicht gut genug kennt. Die beste Lösung ist natürlich einen guten Freund oder eine gute Freundin zu haben, die man schon lange kennt, da man hier auf jeden Fall bessere Grundvorraussetzungen für eine harmonische Wohngemscheinschaft hat.

Und damit schon zur nächsten Kategorie, den Tipps für eine funktionierende Gemeinschaft:
Wie in allen Gemeinschaften ist es sehr wichtig, dass es klare Regeln bezĂĽglich Aufgabenverteilung, Benehmen und Privatssphäre gibt. Dinge wie „Wer kocht“, „Was benutzen wir zusammen“, „Wer entsorgt die Weinflaschen von letzter Nacht“ oder „Wer bringt den MĂĽll runter“ mĂĽssen vor der Beziehung der Wohnung geklärt sein.

Am wichtigsten ist, egal ob man sich vorher kennt oder erst noch kennenlernen muss, dass man sich versteht und auf einer Wellenlänge ist, denn nur so können beide Mietpartner auf Dauer zufrieden sein.