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Sicher zuhause Wohnen mit einem Hausnotruf-System

18. Dezember 2012 Keine Kommentare
cc by flickr / niceguyjames

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Viele ältere Menschen möchten im höheren Alter lieber Zuhause  Wohnen bleiben, anstatt in ein Altenheim zu ziehen. Damit das Wohnen trotzdem sicher ist, nutzen viele Senioren die Vorteile eines Hausnotrufs. Dieser gewährleistet im Notfall schnelle Hilfe durch geschultes Fachpersonal.

FĂĽr wen kommen Hausnotrufe in Frage?

Hausnotrufe sind für viele Menschen sinnvoll. Besonders Alleinlebende, Senioren oder Bewegungseingeschränkte profitieren von der Installation eines Hausnotruf-Systems. Aber auch Diabetiker, Allergiker oder chronisch kranke Menschen nutzen oft die Vorteile eines Hausnotrufs. Alle diese Zielgruppen haben gemeinsam, dass ihr Unfallrisiko erhöht ist oder die Chance auf schnelle Hilfe im Notfall deutlich niedriger ist. Gerade alleinlebende Senioren haben aufgrund des höheren Alters ein gesteigertes Unfallrisiko und sind im Notfall auf sich allein gestellt. Da aber viele dieser Betroffenen nicht in ein Alten-oder Pflegeheim umziehen möchten, bietet der Hausnotruf eine günstige und vor allem zuverlässige Alternative. Weiterer Vorteil: Für Menschen mit vorhandener Pflegestufe übernimmt die zuständige Pflegekasse die Kosten für das Basispaket eines Hausnotrufs.

Wie funktioniert ein solches Hausnotruf-System?

Grundsätzlich besteht ein Hausnotruf aus drei Komponenten: Der Basisstation, dem Funksender und der Notrufzentrale. Der Funksender (auch Funkfinger genannt) wird vom Betroffenen entweder am Handgelenk oder um den Hals getragen. Er enthält einen roten Notfall-Knopf, der in einer Notsituation betätigt werden kann. Außerdem verfügen manche Funksender über einen Fallsensor, der bei einem Sturz des Betroffenen selbständig Alarm schlagen kann. Sobald der Alarm ausgelöst wurde, funkt der Sender ein Signal an die Basisstation. Diese ist entweder mit dem Telefonanschluss, dem Internet oder dem Mobilfunknetz verbunden und verfügt über eine Gegensprechanlage sowie ebenfalls einen Notfall-Knopf. Die Basisstation stellt nun eine Sprachverbindung zur Hausnotrufzentrale her. Der Betroffene kann somit seine aktuelle Verfassung erläutern (oder Entwarnung geben), sodass die Notrufzentrale je nach Situation einen Rettungswagen, einen Pfleger oder eine andere vorher festgelegte Person (z.B. Nachbar) losschickt.

Des Weiteren kann ein Hausnotruf-System mit einigen Zusatzleistungen ausgestattet sein. Dies umfasst beispielsweise die Schlüsselhinterlegung, einen Rauchmelder, einen Mobilnotruf oder die sogenannte Totemannfunktion. All diese Zusatzleistungen erhöhen weiter die Sicherheit der Betroffenen, sodass diese aber auch deren Angehörige wesentlich beruhigter schlafen können.

Hausnotrufe sind sinnvolle und zuverlässige Systeme, die das Wohnen für Senioren, Behinderte oder kranken Menschen in den eigenen vier Wänden sicherer machen. Im Notfall kann somit schnelle Hilfe garantiert werden und die Betroffenen bewahren sich trotzdem ihr selbständiges Leben daheim.

Das eigene Heim finanzieren

10. April 2012 Keine Kommentare

Eigenheim - flickr/pizzodisevo (therapy - terapia - Therapie)

Nie war es so einfach wie heute, in eigene vier Wände einzuziehen. Grund sind die seit einigen Jahren sehr niedrigen Zinsen. Gegenüber früheren Tagen sind diese nur noch halb so hoch – eine wesentliche Erleichterung, auch wenn die Beleihungsgrenze für Hypotheken von 60% der Bausumme wieder stärker beachtet wird. Ohne Eigenkapital oder Eigenleistung geht es also nicht.

Zwei andere Aspekte deuten ebenfalls darauf hin, dass die Entscheidung zur eigenen Immobilie eine gute Entscheidung ist. Einmal gelten die Immobilien als die klassische Möglichkeit, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen. Außerdem wird bei einem Eigenheim die Miete in die eigene Tasche gezahlt und geht nicht verloren. Oft ist Kaufen nicht viel teurer als Miete, und so lässt sich mit Wohneigentum auch gut für das Alter vorsorgen.

Doch wo gibt es den günstigen Kredit? Neben die Banken treten wieder verstärkt die Versicherungen, die ihnen mit günstigen Krediten Konkurrenz machen. Ihnen kommt es auf eine langfristige Anlage an. Deshalb ist es auch kein Problem, heute Zinsbindungen von zehn, zwanzig oder gar noch mehr Jahren zu vereinbaren. Das gibt Sicherheit; Preissteigerungen wie bei der Miete sind damit ausgeschlossen. Bei langer Zinsbindung sollte aber an Sondertilgungen gedacht werden. Sie sollten vereinbart werden, damit so im Falle des Falles bei den Zinsen gespart werden kann.

Bei der Auswahl des Kredits sind Kreditportale im Internet nicht immer verlässlich. Nachrechnen lohnt sich, und der Blick sollte sich beim Vergleichen nicht nur auf den Effektivzins, sondern auch auf die gesamten Kreditkosten richten. Auch Kreditvermittler kommen in diesem Bereich in Betracht, aber nur dann, wenn ihre Dienstleistung kostenlos angeboten wird. Oft werden in Kreditportalen nur die günstigsten Kredite eines Anbieters berücksichtigt; sie sind aber unter Umständen an weitere Voraussetzungen gebunden, die nicht jeder Bauwillige erfüllen kann.

Nicht vergessen sollte der Bauherr auch mögliche Sonderfinanzierungen oder Förderungen beispielsweise für Energiesparmaßnahmen. Solche Förderkredite durch die KfW Bank beispielsweise sind nicht nur zinsgünstig; diese werden unter Umständen auch nicht auf die Beleihungsgrenze angerechnet und bieten somit zusätzliche Finanzierungsspielräume.