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Eigentumswohnung – laufende Nebenkosten in der Kalkulation nicht vergessen

7. April 2012 Keine Kommentare

Eigenheim - cc by geograph.org.uk/ Apartment Block - Fareham/Colin Babb

Ein Eigenheim in einer der Metropolen in Deutschland verbindet ein anspruchsvolles Wohnambiente mit den Vorzügen einer Großstadt und der perfekt ausgebauten Infrastruktur. Ein Einfamilienhaus ist jedoch in den Metropolen in der Regel meist unbezahlbar für Normalverdiener. Deutlich geringer sind die Kosten für den Erwerb einer Eigentumswohnung, da sich die Grundstückspreise dabei auf die Besitzer verteilen. Allerdings dürfen weitere Kosten neben dem eigentlichen Erwerb einer Eigentumswohnung in München, Hamburg, Berlin oder in weiteren Städten in der Kalkulation nicht vergessen werden. Beispielsweise wird in der Regel ein Hausgeld für die Eigentumswohnung veranschlagt, das der Verwalter im Auftrag Eigentümergemeinschaft unter anderem für die regelmäßigen Reparatur- und Instandhaltungskosten und Nebenkosten verwendet.

Nebenkosten bei der Eigentumswohnung
Zu den Nebenkosten beim Erwerb einer Eigentumswohnung zählen Notar- und Gerichtskosten sowie die zu entrichtende Grundsteuer, die auch in den Folgejahren ein Mal jährlich gezahlt werden muss. Die monatlichen Nebenkosten der Eigentumswohnungen werden gemäß dem Wirtschaftsplan des Verwalters in Form von Hausgeld gezahlt, zum Jahresende wird üblicherweise eine Abrechnung über die Ausgaben aus dem Hausgeld laut Wirtschaftsplan erstellt. Gemessen am Anteil des Miteigentums an der Gesamtfläche werden die Kosten auf die jeweilige Eigentumswohnung aufgeteilt, dies gilt unter anderem für die Abfallgebühren, die Straßenreinigung, Niederschlagswasser, Winterdienst, Gartenpflege, Hausreinigung, Instandhaltung, Bankgebühren, Hausmeisterkosten und beispielsweise auch für den allgemein genutzten Strom im Treppenhaus. Die Kosten für die Tätigkeiten des Verwalters, Gebäudeversicherung und die Haftpflichtversicherung für Hausbesitzer werden ebenfalls in der Regel über den Eigentumsanteil an der Gesamtfläche im Hausgeld für die Eigentumswohnungen einkalkuliert.
Separat nach Wohneinheiten werden normalerweise die Kosten fĂĽr das Kabelfernsehen oder fĂĽr den Lift abgerechnet.

Generell gilt beim Kauf von Immobilien als Kapitalanlage oder als Eigenheim, dass mit den Kosten für den Erwerb noch längst nicht alle Ausgaben abgegolten sind. Wer sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung als Eigenheim kauft, kann künftig zwar mietfrei wohnen, doch die Nebenkosten wie Strom, Heizung, Wasser, Abwasser, Abfallentsorgung und vieles mehr müssen regelmäßig getragen werden. Hinzu kommt, dass die meisten für den Kauf vom Haus oder der Eigentumswohnung eine Immobilienfinanzierung benötigen, deren Ratenzahlung ebenfalls monatlich erfolgen muss.
Eine Eigentumswohnung in München, Berlin, Hamburg oder in weiteren Großstädten bietet gleichzeitig auch unzählige Vorteile, denn obwohl die Lebenshaltungskosten in vielen Metropolen höher sind als auf dem Land, kann beispielsweise in der Großstadt häufig ganz auf das Auto verzichtet werden, was bei den aktuellen Spritpreisen mit deutlichen Einsparungen verbunden ist. Die Nähe zu den Wirtschaftsunternehmen, zu kulturellen Highlights und attraktive Freizeitangebote sind nur einige der Vorteile, die der Kauf einer Eigentumswohnung in den Metropolen in Deutschland mit sich bringt.