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Artikel Tagged ‘Feuchtigkeit’

Das Multitalent Keramik: Wie Fliesen und Ziegel den Hausbau optimieren

6. Mai 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Wolfgang Sauber

Der vielseitig einsetzbare Werkstoff Keramik blickt auf eine Jahrhunderte währende Tradition zurück. Die aus synthetischen und hochreinen Grundstoffen hergestellte Hochleistungskeramik überzeugt durch ihre enorme Härte, Korrosionsbeständigkeit und sonstigen chemischen und thermischen Eigenschaften. Aufgrund dessen findet eine Vielzahl Keramik Produkte auch verbreiteten Einsatz im Bereich des Hausbaus.

Keramikfliesen sind Innen wie AuĂźen eine optische und pflegeleichte Bereicherung
Zu unterscheiden ist hier die Verwendung im Innen- oder Außenbereich, sowie der Ort des Verlegens an Wand oder Fußboden. Bereits in der Antike verkleideten die alten Römer ihre Wände mit wunderschönen Mosaikfliesen. Dieser Trend setzt sich aufgrund der pflegeleichten Eigenschaften ungehemmt fort. Als Quelle der Wärmespeicherung dienen Keramikfliesen auch hervorragend als Mittler der Fußbodenheizung. Zudem eignet sich ihre Verwendung ideal für Hausstaub- und Pollenallergiker, da sich im Gegensatz zu anderen Materialien keinerlei Partikel darauf festsetzen können. Mit ihren geruchsneutralen und keine Schadstoffe frei setzenden Eigenschaften beeinträchtigen sie die Qualität der Luft in keinerlei Art und Weise. Bei der Installation im Außenbereich gelten zudem noch andere Kriterien, die bei der Auswahl zu beachten sind. Hierzu zählen vor allen Dingen die Frostbeständigkeit, sowie ein trittfester und sehr widerstandsfähiger Charakter. Parameter wie Temperaturwechselbeständigkeit und  Oberflächenbeschaffenheit sind gleichermaßen zu betrachten.

Ziegel aus Keramik schützen Dächer vor Korrosion und Feuchtigkeit
Geeignete Ziegel zur Verkleidung des Hausdaches müssen vor allen Dingen einen geeigneten Wärme- und Feuchtigkeitsschutz bieten. Nach den festgeschriebenen DIN Normen werden alle ausschlaggebenden Eigenschaften, wie die Frostwiderstandsfähigkeit, Haarrisssicherheit von glasierter Baukeramik sowie die UV-Beständigkeit aussagekräftig überprüft. Die das Dach verkleidenden Ziegel sollten allen möglichen klimatischen Begebenheiten Stand halten können. Gefertigt werden können diese vielseitigen und hochwertigen Keramik Fabrikate per Hand oder maschinell. Eine enorm große Vielfalt an Formen bietet jedem Hausbauer zudem noch eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit seiner eigenen vier Wände.

Der Einsatz glasierter, sowie unglasierter Baukeramik stellt einen wichtigen Bestandteil des modernen nachhaltigen Hausbaus dar und wird auch in Zukunft gern verwendet werden.

Der Altbau ist nicht ganz dicht – Was kann man selbst tun?

4. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ HamburgerJung

cc by flickr/ HamburgerJung

Das richtige Dämmen und Dichten von Wohnräumen ist in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Immer mehr beschäftigen sich mit der Energie, die durch eine schlechte Isolierung von beispielsweise Fenster und Türen einfach verloren geht. Besonders Altbauten sind hierfür sehr anfällig. Durch ein paar einfache Handgriffe kann man hier jedoch schon viel erreichen.

Für Fenster sind selbstklebende Dichtungsbänder, die man in jedem Baumarkt bekommt ideal. Diese sind leicht zu montieren. Besonders gut eignen sich sogenannte Lippendichtungen, dünne Schläuche mit einem Hohlraum.

Zugluft unter der Tür kann man beispielsweise mit Bürstendichtungen aufhalten. Diese sind ebenfalls anzukleben und in vielen Farben passend zur Tür erhältlich. Für festere Lösungen muss man natürlich den Vermieter um Erlaubnis fragen. Gut gedämmte Räume müssen übrigens dringend regelmäßig gelüftet werden, da bei ihnen die Gefahr für Schimmelbildung größer ist.

Keine Mietminderung bei Feuchtigkeit im Keller

19. April 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Machinenjunge

cc by wikimedia/ Machinenjunge

Mit der Mietminderung ist das ja immer so eine Sache. Natürlich muss der Mieter für sein Recht einstehen und kann bei deutlichen Mängeln die Miete kürzen. Nur wann ein Mangel ein Mangel ist, sorgt in Deutschland immer wieder für Streitereien. So weist der Eigentümerverband Haus & Grund aktuell darauf hin, dass ein feuchter Keller kein Grund für eine Mietminderung ist. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin hervor.

In dem aktuellen Fall war der Keller eines Mieters so feucht, dass er nach eigenen Angaben dort keine Gegenstände lagern konnte. Deshalb zahlte er weniger Miete. Der Fall landete vor Gericht, doch die Richter sahen die Sache anders und verurteilten den Mieter zu einer Nachzahlung.

Der Hauptgrund dafür war, dass er die Feuchtigkeit im Keller nicht glaubhaft belegen konnte. Um die Miete zu kürzen, müsse ein Mieter genau nachweisen, dass die Feuchtigkeit besonders stark ist. Bei Altbauten müsse man beispielsweise mit einer gewissen Nässe und Feuchtigkeit rechnen. Nur in wirklich schwerwiegenden Fällen, die zudem noch belegbar sind, kann ein feuchter Keller also ein Grund für eine Mietminderung sein.