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Was tun bei zum hohem Strompreis?

7. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ _maddin_

Der Strompreis steigt und steigt – warum tut niemand etwas dagegen? Kann man etwas dagegen tun? Dieser kleine Ratgeber zeigt einen möglichen Weg.

Warum steigt der Strompreis?

Früher war alles besser, so heißt es manchmal. Zumindest war der Strom damals viel billiger als heute und die Leute hatten keinen Grund, über ihre Stromrechnung nachzudenken. Heutzutage ist die Abschlagszahlung jedoch zu einem recht großen und vor allem stetig ansteigenden Posten in allen Haushaltskassen geworden. Warum steigt der Preis so stark? Hatte die Regierung nicht die Macht der Konzerne zerschlagen und kleineren Anbietern den Weg auf den Strommarkt geebnet? Ja, das sollte den Wettbewerb ankurbeln. Aber es passiert fast nichts. Die meisten Leute sind vielleicht zu bequem, verunsichert oder was auch immer. Sie wollen einfach nicht ihren Stromanbieter wechseln. Und deshalb können die großen Konzerne ohne weiteres die Preise anziehen. Es geht ja doch kaum ein Kunde an die Konkurrenz verloren.

Und was kann man dagegen tun?

Der erste wichtige Schritt – der erste Schritt ist immer der Wichtigste – man muss selbst den Stromanbieter wechseln. AnschlieĂźend sollte man möglichst viele Freunde, Bekannte und Verwandte ebenfalls davon ĂĽberzeugen, denn nur so kommt Bewegung in den eigentlich liberalisierten Markt. Wenn genĂĽgend Kunden den teuren Konzernen den RĂĽcken kehren, dann werden auch sie unter Druck gesetzt und mĂĽssen ihre Preispolitik ändern.

Also Stromanbieter wechseln – wie macht man das?
Als erstes muss man wissen, was man bezahlt. Die letzte Jahresabrechnung gibt darüber am besten Aufschluss. Dann benötigt man ein Vergleichsportal, davon gibt es im Internet mittlerweile eine ganze Menge. Aus dem Jahresverbrauch und der eigenen Postleitzahl erstellt so ein Portal eine Aufstellung über die möglichen Anbieter. Stromanbieter wechseln ist also wirklich nicht schwer und dauert nur ein paar Minuten. Besonders interessant ist die Möglichkeit, den eigenen Anbieter als Vergleichsgröße mit angezeigt zu bekommen. So sieht man gleich, wie viel man spart, wenn man den Stromanbieter wechselt.

Ganz wichtig – am Ball bleiben!
Wenn sie ihren Stromanbieter wechseln, dann sollten sie auf jeden Fall am Ball bleiben. Ist die Mindestvertragslaufzeit bald abgelaufen, dann lohnt sich ein erneuter Vergleich. Man findet eigentlich immer einen gĂĽnstigeren neuen Tarif.

Strom: Kündigen aufgrund von langer Lieferverzögerung

16. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ _maddin_

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Grundsätzlich empfiehlt es sich regelmäßig unterschiedliche Stromangebote zu vergleichen und auch den Anbieter zu wechseln, denn so spart man sich bares Geld. Ein Wechsel ist online sehr einfach und meist innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Doch was passiert, wenn der neue Anbieter den eigentlich angegebenen Liefertermin lange Zeit überschreitet?

Damit hat sich nun das Landgericht Berlin beschäftigt, nachdem die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen einen Stromanbieter geklagt hatte. Dieser hatte in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verzeichnet, dass bei einer Lieferverzögerung der Kunde erst nach sechs Monaten das Recht habe den Vertrag rückwirkend zu kündigen.

Diesen Zeitraum erklärten die Richter für eindeutig zu lang und stellten eine Benachteiligung für den Kunden fest. Eine so lange Frist, bei der der Liefertermin um ein halbes Jahr überschritten wird, sei unzulässig und entsprechende Klauseln in den AGBs unwirksam.

Den richtigen Stromanbieter online finden

15. Mai 2011 Keine Kommentare
Ă–kostrom im Trend

Ă–kostrom im Trend

Den richtigen Stromanbieter kann man nur online finden, in der Apotheken-Rundschau wĂĽrde man ihn vergeblich suchen. Mittlerweile gibt es ĂĽber 900 Stromanbieter, mit nur 9000 unĂĽbersichtlichen Stromtarifen. Das Problem liegt darin, dass viele Stromkunden sich vor einer scheinbar komplizierten Vorgehensweise, um den Anbieter zu wechseln, fĂĽrchten. Teilweise auch aus einer gewissen Bequemlichkeit behalten sie lieber ihren alten Anbieter mit einem Stromtarif aus der Steinzeit.

Viele Stromkunden wissen einfach nicht, dass durch die Regulierung der Netze ein Wechsel des Anbieters zum Kinderspiel wird. Sicherlich kennen die meisten Stromkunden ihren Jahresverbrauch, denn dieser ist ja in der Rechnung aufgelistet. Hier in Eigenregie den Verbrauchswert zu ermitteln und zu vergleichen, würde eine mühsame und längere Zeit in Anspruch nehmen.

Wie gestaltet sich in der Vorbereitung ein Wechsel?
Um einen Stromanbieter zu wechseln, muss der Verbraucher erst einmal wissen, welche Anbieter sich zu den gängigen Marktkonditionen auf dem Strommarkt tummeln.
Hierzu stehen online im Internet kostenlose Stromrechner zur Verfügung. Der eigene Verbrauchswert wird vom Stromzähler abgelesen, oder von der Jahresrechnung.

Ist einmal der Jahresverbrauch in kwh lokalisiert, kann die Suche nach einem neuen Stromanbieter erfolgen. Hier hat der Kunde noch die Wahl im Bereich der Zahlungsmodalitäten und einer Stromwahl, zwischen Normalstrom und Ökostrom. Bei der Zahlungsart kann je nach Wahl noch ein Rabatt drin liegen.

Der Wechsel zu einem anderen Anbieter:
Aus der Stromtarifliste wählt der Kunde den günstigsten Stromanbieter und fordert von diesem die kostenlosen Unterlagen für einen Stromwechsel an. Schon nach kurzer Zeit flattern dem Verbraucher die Infos und ein Wechsel-Vertrag per Post ins Haus. Der Rest für den Verbraucher besteht nur noch in der Unterschrift des Wechsel- Vertrages, als auch der Rücksendung. Damit ist für den Verbraucher der Wechsel abgeschlossen.

Ist der Stromdurchfluss auch am Anfang des Wechsels gesichert?
Der Verbraucher erlebt keine Sekunde ohne Strom, dafür sorgt die Versorgungspflicht der Anbieter. Die Wechsel-Formalitäten übernimmt der neue Stromanbieter, es entsteht für den Verbraucher weder ein weiterer Aufwand, noch irgendwelche Kosten.

Lohnt sich die Einsparung eines Stromwechsels?
Mit nur wenigen Handgriffen und einem geringen Zeitaufwand, spart eine Familie bei einem Wechsel des Stromanbieters bis zu 400,- EUR im Jahr. Dieser Betrag kann schon in die nächste Urlaubsplanung einbezogen werden.