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Artikel Tagged ‘Studie’

Wechsel des Energieanbieters: Meist Männerdomäne

8. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ loop_oh

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Trotz Gleichberechtigung und Co. gibt es immer noch einige Bereiche in unserer Gesellschaft, bei denen sich ein Geschlecht durchsetzt. So haben etliche Studien gezeigt, dass sich die M√§nner meist um die Finanzen k√ľmmern. Demzufolge ist es wohl auch keine gro√üe √úberraschung, dass in den meisten deutschen Haushalten auch der Anbieterwechsel in Sachen Strom und Gas M√§nnersache ist.

Dies geht zumindest aus einer Analyse des Verbraucherportals toptarif.de hervor. Demnach werden gut 70 Prozent der Anbieterwechsel von M√§nnern beauftragt. Am h√§ufigsten w√ľrden sich vor allem die Verbraucher zwischen 40 und 44 Jahren einen neuen Versorger suchen. Hier liege die Wechselquote um satte 50 Prozent √ľber dem Durchschnitt.

Ebenfalls wechselfreudig w√ľrden sich Deutsche zwischen 35 und 39 Jahren und zwischen 45 bis 49 Jahren zeigen. Vor allem viele J√ľngere nutzen offenbar nur wenig die Chance des schnellen Anbieterwechsels im Internet. Solch ein Wechsel kann generell einiges an Geld sparen…

Deutscher Mieterbund: 90% der Mietverträge mit unwirksamen Klauseln!

19. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ steinhobelgruen

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Immer wieder h√∂rt man von Klauseln in Mietvertr√§gen, die der aktuellen Rechtssprechung nach unwirksam sind. Die aktuellen Zahlen des Deutschen Mieterbundes in diesem Bereich, werden jedoch bei so manch einem f√ľr eine √úberraschung sorgen, denn die Experten gehen davon aus, dass in ganzen 90 Prozent aller Mietvertr√§ge in Deutschland unwirksame Klauseln enthalten sind!

Dies bedeute, dass in √ľber 19 Millionen Mietvertr√§gen Regelungen stehen, die entweder gegen das Gesetz versto√üen oder bei denen der Mieter √ľberm√§√üig benachteiligt wird. Am h√§ufigsten treffe dies auf Klauseln zu Renovierungen und Sch√∂nheitsreparaturen zu. So darf ein Vermieter seinem Mieter beispielsweise nicht vorschreiben, in welcher Farbe die W√§nde zu streichen sind.

Unwirksame Regelungen findet man aber auch oft in Bereichen der Tierhaltung, der Mieterrechte oder der K√ľndigungsfristen. Grunds√§tzlich sei dies nicht nur der Fall bei selbst entworfenen Mietvertr√§gen von Einzelvermietern, sondern auch bei Mustervertr√§gen oder Formularvertr√§gen von gro√üen Wohnungsunternehmen, Hauseigent√ľmervereinen und Co.

Der Deutsche Mieterbund r√§t daher allen Mietern vor der Unterzeichnung des Mietvertrags diesen von einem Experten pr√ľfen zu lassen. Erweist sich eine Klausel als unwirksam, tritt an deren Stelle die gesetzliche Regelung.