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Hausstauballergie: So lassen sich Beschwerden lindern

21. Oktober 2011 Keine Kommentare

Allergiker-Albtraum "Teppich" - flickr.com/Lisa Clarke

Die Hausstauballergie zählt zu den Ganzjahresallergien, welche sich durch häufiges Niesen, einen fortwährenden Schnupfen, gereizte Augen, Hustenanfälle und Asthma äußert. Ausgelöst wird die Hausstauballergie durch den eiweißhaltigen Kot von kleinen Spinnentieren, welche sich in Textilien befinden.

Die Hausstauballergie kann gelindert werden, wenn Staubfänger wie Vorhänge, Stofftiere ebenso wie Teppiche entfernt werden. Sowohl Bettdecken als auch Polster sollten in regelmäßigen Abständen von 6 bis 8 Wochen bei 60 Grad gereinigt werden. Oftmals ist es auch notwendig, alte Matratzen oder Kopfkissen durch neue zu ersetzen.Beim Neukauf einer Matratze sollte darauf geachtet werden, dass diese mit einem allergikerfreundlichen Überzug umhüllt ist, da durch diesen der Milbenkot nicht eindringen kann. Zudem sollte der milbendichte Bezug sowohl TÜV-geprüft als auch atmungsaktiv sein. Dieser kann über den Versandhandel bestellt werden. Zudem sollte das Raumklima im Schlafzimmer nicht allzu trocken sein.

Feinflorige Teppichböden sind auf alle Fälle verträglicher als herkömmliche Teppichböden, jedoch wären Böden mit glatter Oberfläche ideal. Beim Kauf einer Sitzgruppe sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine Ledergarnitur handelt, welche den Kot nicht so leicht aufnimmt wie eine Sitzgruppe aus Stoff. Oftmals bringt auch ein Wasserbett enorme Linderung bei einer Hausstauballergie. Da sich auf Bücherregalen viel Staub festsetzt, sollten diese durch geschlossene Regalsysteme ersetzt werden. Für das Abstauben empfiehlt sich ein feuchtes Mikrofasertuch, welches den Vorteil bietet, dass der Staub nicht aufgewirbelt wird. Stofftiere sollten alle 6 Wochen entweder bei 60 Grad gewaschen werden oder für einige Stunden im Gefrierfach liegen.

Eine weitere Option, die Beschwerden der Hausstauballergie zu lindern, stellt die Desensibilisierung dar. Es handelt sich hierbei um eine Injektionskur, welche vom Arzt verschrieben wird. Allergiker erhalten entweder in Form einer Injektion oder von Tropfen die Allergene gering dosiert verabreicht, welche das Symptom auslösen. Diese Therapieform erstreckt sich über einen langen Behandlungszeitraum und kann eine Erfolgsquote von etwa 90 Prozent aufweisen. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für die Kosten dieser Behandlung auf.

Mietwohnung: TĂĽren nicht fĂĽr Teppichboden kĂĽrzen

23. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ danoxster

cc by flickr/ danoxster

Wer eine Wohnung anmietet, steht meist auch vor der Frage, welchen Boden er mal verlegen möchte. Ist der alte Boden in Ordnung oder muss daran noch etwas gemacht werden? Wer als Mieter Teppichboden in seiner Wohnung verlegt, sollte jedoch an die Türen denken, denn diese dürfen nicht einfach gekürzt werden um Platz für den Teppich zu machen. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Lichtenberg hervor, auf das der Eigentümerverband Haus & Grund in seiner Zeitschrift „Das Grundeigentum“ hinweist.

In dem konkreten Fall ging es um Mieter, die in ihrer neu angemieteten Wohnung Teppichboden verlegt hatten. Als sie fertig waren, stellten sie jedoch fest, dass manche Türen sich nicht mehr richtig öffnen ließen. Sie verlangten nun vom Vermieter, die Türen entsprechend zu kürzen. Dieser lehnte dies ab, jedoch erlaubte er ihnen die Maßnahme selbst durchzuführen unter der Voraussetzung, dass nach Beendigung des Mietverhältnisses der Originalzustand wieder hergestellt werden würde.

Damit waren die Mieter nicht einverstanden und zogen vor Gericht. Die Richter gaben am Ende jedoch dem Vermieter Recht. Ohne Absprache mit dem Vermieter hätten Mieter kein Recht auf ungehinderte Teppichbodenverlegung. Der Zustand der Zimmertüren sei absolut konform mit dem Vertrag. Es handle sich also nicht um einen Mangel.

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