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Untermiete: Vermieter vorher um Erlaubnis fragen!

5. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ydnammmm

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Dass man sich in seine Wohnung noch einen Untermieter hinein nimmt, ist in Deutschland keine Seltenheit. Meist ist dies die Basis fĂĽr viele Wohngemeinschaften und ein sehr gutes Mittel, wenn einem alleine die Wohnung zu teuer wird. Bevor man dies tut, sollte man jedoch unbedingt den Vermieter um Erlaubnis fragen. Darauf weist aktuell der Mieterverein MĂĽnchen hin.

Untervermieten ist grundsätzlich nur mit dem Einverständnis des Vermieters erlaubt, vor allem wenn man die gesamte Wohnung an einen anderen vermieten möchte. Dies kann der Vermieter ohne weitere Begründungen verbieten.

Anders sieht der Fall dann aus, wenn nur ein Teil der Wohnung untervemietet werden soll. Bei guten Gründen kann der Vermieter dies nicht einfach so ablehnen, jedoch muss man ihn natürlich im Vorfeld informieren. Beispiele für solche Begründungen wären, der Preis der Wohnung oder dass man einfach nicht mehr alleine wohnen möchte.

Möchte man seine Eltern oder seine Kinder in die Wohnung holen, braucht man keine extra Erlaubnis des Vermieters. Ist der Vermieter generell mit der Untermiete nicht einverstanden und zeigt er sich uneinsichtig, kann der Mieter natürlich innerhalb einer Frist von drei Monaten kündigen.

Anzahl der Haushalte wächst – Deutsche leben vor allem alleine oder zu zweit

5. April 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Ich selber

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In den letzten Jahren ist die Anzahl der Haushalte in Deutschland stetig gewachsen. Dies liegt aber nicht daran, dass die Bevölkerung zunimmt, sondern eher im Gegenteil. Die Anzahl an Familien mit mindestens drei Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, nimmt immer weiter ab, so dass die meisten Deutschen alleine oder zu zweit wohnen.

Dies ist ein aktuelles Ergebnis des Statistischen Bundesamts, das es vergangene Woche mitteilte. Die Experten rechnen damit, dass dieser Trend noch bis zum Jahr 2015 anhält. In den kommenden Jahren werden wir also immer mehr Haushalte bekommen, in denen jeweils weniger Menschen leben. Dies wird sich wohl auch auf die Wohnungssituation widerspiegeln, so dass das Finden der eigenen vier Wände immer schwieriger werden könnte.

2009 lebten in rund drei Vierteln aller Haushalte ein oder zwei Personen, bis zum Jahr 2030 soll dies fĂĽr vier von fĂĽnf Wohnungen gelten. Besonders stark zeichnet sich dies in den Stadtstaaten ab. Schon heute ist in Bremen, Hamburg und Berlin jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt.. Laut den Statistikern soll dieser Wert in den kommenden Jahren in Bremen auf 54%, in Hamburg auf 55% und in Berlin auf 58% ansteigen.

Ăśbrigens, fĂĽr alle allein lebenden Personen: Warum nicht mal wieder ein spannendes Buch lesen? Buchzusammenfassungen zu diversen Themen gibt es bei Liviato.

Wohngemeinschaften – Was es zu beachten gibt

9. September 2010 Keine Kommentare

Zunächst einmal: Was genau ist eine Wohngemeinschaft? In einer Wohngemeinschaft leben zwei, oder sogar noch mehr Personen, die nicht in einer festen Beziehung zueinander stehen (Partnerschaft, Verwandschaft), in der selben Wohnung (normalerweise eine Mietwohnung). Eine Wohngemeinschaft macht vor allem Sinn für junge Leute, die eine eigene Wohnung nicht finanzieren können, oder in Gesellschaft leben wollen aber keinen Partner haben. Eher selten sind Wohngemeinschaften unter Freunden, nur um Zeit miteinander zu verbringen, aber auch das gibt es.

Nun wie grĂĽndet man eine Wohngemeinschaft?
Im Prinzip genauso wie man einen normalen Mietvertrag abschließt! Der Vermieter einigt sich mit den Mietern auf eine Mietsumme, ob kalt oder warm und was alles sonst noch zu beachten ist. Einziger Unterschied ist, dass auch die Mieter untereinander einen Vertrag abschließen können, in dem geregelt ist, wer welche Aufgaben übernimmt und sich um was kümmert. Das bietet der Vorteil, dass der Vermieter immer sofort weiß bei welchen Problemen er sich an welchen Mieter wenden muss. Diese vertragliche Regelung ist zwar nicht zwingend, aber von Vorteil, falls es Streitigkeiten oder Ähnliches geben sollte. Im Normalfall wird die Miete durch die Anzahl der Personen geteilt und dann dementsprechend ausgezahlt, so dass jeder den gleichen Beitrag bezahlt. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit einer ungleichen Aufteilung, wobei die schwächere Partei dann eben mehr im Haushalt machen muss. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zu klären, ob der Mietpartner Untermieter oder Mitmieter ist.

Nun zur Findung eines Wohnpartners:
Wohngemeinschaften entstehen nicht immer geplant, wodurch es dazu kommen kann, dass man sich seinen Mietpartner suchen muss und ihn wahrscheinlich dann erst kennen lernt. Gerade hier ist es besonders wichtig ALLES vertraglich zu regeln (Von Besitztümern bei Auflösung bis zum Putzen des Bades), da man seinen Mietpartner nicht oder nicht gut genug kennt. Die beste Lösung ist natürlich einen guten Freund oder eine gute Freundin zu haben, die man schon lange kennt, da man hier auf jeden Fall bessere Grundvorraussetzungen für eine harmonische Wohngemscheinschaft hat.

Und damit schon zur nächsten Kategorie, den Tipps für eine funktionierende Gemeinschaft:
Wie in allen Gemeinschaften ist es sehr wichtig, dass es klare Regeln bezĂĽglich Aufgabenverteilung, Benehmen und Privatssphäre gibt. Dinge wie „Wer kocht“, „Was benutzen wir zusammen“, „Wer entsorgt die Weinflaschen von letzter Nacht“ oder „Wer bringt den MĂĽll runter“ mĂĽssen vor der Beziehung der Wohnung geklärt sein.

Am wichtigsten ist, egal ob man sich vorher kennt oder erst noch kennenlernen muss, dass man sich versteht und auf einer Wellenlänge ist, denn nur so können beide Mietpartner auf Dauer zufrieden sein.